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                                            Top 10 TV auf kabel eins 

                Thomas zu Gast in der Sendung "Die kultigsten Titelsongs"         


Nachdem wir von der TV-Aufzeichnung der Sendung „Die kultigsten Titelsongs“ in Berlin gehört hatten, entschlossen wir uns ganz kurzfristig zu gehen und freuten uns natürlich, dass auch mit den Karten noch alles klar ging. Unseren Abend starteten wir ganz gemütlich in einem Blockhouse, wo man uns das Essen mit den sanften Klängen von „When will I see you again“ versüßte. Gegen 18.45 Uhr machten wir uns so langsam auf den Weg ins SAT1/Pro 7 – Fernsehstudio in der Jägerstrasse, wo wir überraschender Weise auch sehr pünktlich ankamen. Da bereits schon einige andere Zuschauer vor Ort waren, schlossen wir uns ihnen an und haben im Foyer noch eine Kleinigkeit getrunken. Während wir dort warteten, lief noch die Aufzeichnung einer anderen Folge zu dieser Sendereihe. 
Gegen 20.10 Uhr begann dann der Einlass in das Studio, welches sonst normalerweise für die SAT 1-Quizshow benutzt wird. Drinnen angekommen, waren wir mal wieder sehr überrascht, wie klein doch alles ist. Über die großen, an den Wänden aufgehängten Fernseher konnten wir dann aber sehen, dass es später im TV viel größer wirken wird. Auf der Bühne, die nun wirklich fast zum Greifen nah war, standen ein Tisch mit kleinen Knabbereien und 3 Stühle. Bezüglich dieser Stühle gab man uns am Ende der Sendung noch den dezenten Hinweis, dass man sie bei IKEA für 69,90 Euro kaufen und dann zu Hause, vor seinen Freunden, damit angeben könnte. 
Nachdem alle Gäste ihre Plätze eingenommen hatten, wurden wir von einem sehr netten und witzigen Herren begrüßt. Seine Aufgabe war es nun, dass Publikum auf die anstehende Sendung einzustimmen bzw. entsprechend „vorzubereiten“. Da man glücklicherweise im Vorfeld schon genügend Applaus aufgezeichnet hatte, blieb uns dieser Teil schon mal erspart. Aber trotzdem mussten wir unser „Können“ unter Beweis stellen, denn zum Einen wurden wir gebeten an der richtigen Stelle während der Sendung eine Melodie zu summen und zum Zweiten sollten wir zeigen, dass wir absolut geübt darin sind, komplett ahnungslos auszusehen, laut NEIN zu rufen und dabei auch noch den Kopf zu schütteln. Ihr könnt euch sicher vorstellen, dass das irgendwie sehr komisch ausgesehen hat!
Fast pünktlich, gegen 20.30 Uhr, ging es aber auch schon los und man stellte uns den Moderator der Sendung vor. Der 33jährige, in den USA geborene Steven Gätjen, der schon eine ganze Reihe von Moderationen (TV, Radio, Events und Kinopremieren) gemacht hat, als Producer bei MTV und auch als Schauspieler gearbeitet hat und dem ein Restaurant-Cafe-Bar in New York gehört, begrüßte uns total nett und sympathisch! Gleich darauf stellte er auch seine Gäste, Caroline Beil und Thomas vor. Die beiden mussten sich dann direkt auf der Treppe neben uns platzieren, da man das Hereinkommen ins Studio aufzeichnen wollte. Das Publikum hat echt alles gegeben und Caroline und Thomas mit tosendem Applaus und lautem Füße trampeln begrüßt. Nachdem das dann im Kasten war, gab es für alle 3 noch mal einen anderen Standpunkt, der ebenfalls aufgezeichnet wurde und dann auch der Auftakt zur Show war. Es ging also los und wir (das Publikum) hatten auch sofort unseren 1. Einsatz. Jetzt war nämlich der Moment erreicht, bei dem wir dem Moderator zeigen durften, dass wir absolut keine Ahnung von dem haben, was er von uns wollte. Steven Gätjen fragte nämlich, ob denn ganz zufällig jemand von uns einen Titelsong dabei hätte. Und? Natürlich nicht, es ging ein lautes NEIN und elendes Kopfschütteln durch die Reihen, worauf hin er dann sein Handy auspackte und uns seinen Klingelton „Bonanza“ vorspielte. Danach begrüßte er noch mal kurz seine beiden Gäste und wollte gleich mal von ihnen wissen, ob sie es wichtig finden, dass man auch im Fernsehen immer die entsprechende Titelmusik haben muss? Thomas war an diesem Abend sehr gut drauf und absolut witzig, denn er meinte: „Überleg dir doch mal, wie langweilig der „Weiße Hai“ ohne das „dum dum dum dum dum“ sei“. Steven antwortete ihm grinsend, dass er dann sofort wieder schwimmen gehen würde.
 
Nun folgten nach und nach die entsprechenden Einspieler und Thomas fiel in der Zwischenzeit über die kleine Schale mit den Erdnussflips her. Schreckliches Zeug, wenn man einmal damit angefangen hat, kann man einfach nicht wieder aufhören! In dieser Zeit wurden auch immer wieder einige Dekorationen bzw. die Getränke ausgetauscht oder eben dafür gesorgt, dass alle Beteiligten weiterhin gut in der Kamera aussahen. Thomas und Caroline hatten zu jedem Einspieler bzw. jeder Serie etwas zu erzählen. Wir haben unter anderem erfahren, welche Sonntag-Abend-Serie sich Thomas früher sehr gerne angesehen hat, weil er sie so wunderbar simpel fand und man von der ersten Sekunde an wusste, wie es ausgeht. Außerdem musste er sich keine Gedanken darüber machen, vielleicht den Anschluss zu verpassen, wenn er zwischendurch auch mal in die Küche oder auf die Toilette ging. Schließlich gab es immer ein Happy End! Bei den Serien auf Platz 8 und 9 hatte man die Titelmelodien vertauscht und es war total witzig anzusehen, wie die Bilder plötzlich eine ganz andere Bedeutung bekamen. Im Publikum wurde lauthals darüber gelacht. Thomas fand aber trotzdem, dass das überhaupt nicht zusammen passt. An dieser Stelle hat er dann auch verraten, welche knuffige, alte Dame er damals total klasse fand und das er auch gerne mal mit ihr getanzt hätte. Zu jeder Serie gab es auf dem Tisch dann die entsprechende Deko, wie z.B. Pizza, Cola, Ketchup, Tee und  Veilchen-Pastillen. Die kleinen Bonbons hatten es Thomas wohl sehr angetan und er schnappte sich die Dose und schmiss erst mal eine Runde. Zum Glück wollten Caroline und Steven nicht wirklich welche und somit war die Chance günstig, um die Pastillen fast ganz „unbemerkt“ im Sakko verschwinden zu lassen, denn Thomas findet diese kleinen Dinger einfach super lecker!! Jetzt kam das Thema WG auf und Steven fragte Thomas und Caroline, ob sie sich vorstellen könnten in einer WG zu leben bzw. früher auch schon mal in einer gelebt haben. Thomas war sehr dankbar dafür, dass er diese Erfahrung nicht machen musste, denn er denkt, dass das nicht gut gegangen wäre und er tierische Probleme damit gehabt hätte, mit relativ fremden Menschen, dass Bad zu teilen. Caroline fragte kurz, ob es auch schon eine WG ist, wenn man nur mit einer Person zusammen wohnt – worauf hin Thomas sofort einlenkte und sagte: "Nein, nein, dass ist ja schon eine eheähnliche Gemeinschaft.“ Caroline wollte aber nicht locker lassen und meinte, dass sie einen Menschen meint, mit dem sie in dem Moment ja nicht zusammen ist.  Aber auch hierzu hatte Thomas seine ganz eigene Meinung, denn er sagte: „Daraus könnte dann aber eine eheähnliche Gemeinschaft werden.“ Die gesamte Unterhaltung zu diesem Thema war wirklich sehr witzig und das Publikum hat sich vor Lachen kaum noch eingekriegt. 


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