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Thomas Anders empfiehlt:  


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von Literatur bis Lieblingsort: Das Café del Mar aber besser nicht!

(von Thomas Anders – Nacherzählt von Angi Jahn)

Thomas Anders über Musik:
Fangen wir mit dem an, was mein Leben bestimmt, womit ich mein Geld verdiene. Es gibt in meinem Leben absolut keinen Tag ohne Musik. Ich höre sie immer und überall. In unserer Wohnung ist wirklich überall Musik, das brauche ich einfach. Alexander-Mick, mein kleiner Sohn, ist beim Chill-Out-Sound auf die Welt bekommen.

Selbstverständlich differenziere ich zwischen der Musik, die ich aus beruflichen Gründen höre, also alles was mit Pop zu tun hat und der Musik, die ich zur Entspannung brauche. Viele denken, der Anders würde den ganzen Tag nur Modern Talking hören, das wäre ja furchtbar.

Jazz ist zum Beispiel eine Musikrichtung, die ich liebe und ich verehre Diana Krall und Nancy Wilson. Es ist eher Barmusik die mir zusagt, also Balladen und Zurückhaltendes, auf keinen Fall was Experimentelles. "Harrys Bar" von Gordon Haskell's gefällt mir auch sehr.

Noch mal zum Thema Chill Out. Diese Musik höre ich am liebsten im Sommer, wenn es schön warm ist. Ich kann dabei nicht nur hervorragend arbeiten, sondern auch prima entspannen. Wie so eine Komposition entstanden ist, möchte ich beim Anhören gar nicht wissen, ich möchte sie einfach nur hören. Und reine Klassik ist mir oftmals zu schwer, aber es gibt eine sehr schöne CD, die ich gerne so nebenbei höre, "The Classik Chill Out Album".

Thomas Anders über Filme:
Zwei Filme habe ich bestimmt schon 15 mal und mehr gesehen und ich finde sie immer noch einzigartig. Einer davon ist der Film "Herr der Gezeiten" von und mit Barbara Streisand, in dem einfach alles stimmt. Der andere ist die "Thomas Crown Affaire", in dem mich das Gespann Renée Russo und Pierce Brosnan immer wieder fasziniert, die ein außerordentlich erotisches Katz- und Mausspiel betreiben.

Thomas Anders über das Fernsehen:

So, jetzt wird es endlich mal Zeit. Ich muss mich outen. Ja, ich bekenne mich. Ich bin süchtig nach Wetternachrichten. Wieso? Nun, es beruhigt mich ungemein, wenn ich vor dem zu Bett gehen das Wetter ankucke und dann weiß ich wie es morgen wird. Inzwischen ist so ein richtiges Ritual entstanden. Ich kucke mir das Wetter nicht nur auf einem Kanal an, nein, auf allen und im Internet dann auch noch mal. Verrückt, ist aber so!

Thomas Anders über Literatur:
Es gibt für mich zwei Arten von Lektüre: Bücher, die ich vornehmlich im Urlaub lese, die sogenannte Urlaubslektüre, und Literatur, mit der ich mich das ganze Jahr über beschäftige. Auf jeden Fall brauche ich im Urlaub einen leichten Lesestoff und die Geschichte sollte zum Ort passen, an dem ich mich gerade befinde: An meinem Pool auf Ibiza in der Sonne zu liegen und "Fräulein Smillas Gespür für Schnee" zu lesen, das passt für mich nicht zusammen.

Dennoch, Peter Mayles Werk "Ein Jahr in der Provence" habe ich immer im Urlaubsgepäck. Für mich ist es Süden pur: Ich kann förmlich den Duft von Thymian und Lavendel riechen und der Geruch von frisch gebratenem Knoblauch steigt mir in die Nase. Ich bin sofort in Ferienlaune, wenn ich dieses Buch lese, zudem Kochen meine Leidenschaft ist. Die fröhliche Stimmung, die Peter Mayles Werk in mir auslöst, spornt mich regelrecht an, sie mit nach Hause zu nehmen und ich schaffe dies auch meistens. Deshalb kann ich auch fast alle Bücher des Autors mein eigenen nennen, die Gründe liegen hier wohl auf der Hand.

Dieses Mal habe ich "Den Trüffelsucher" von Gustaf Sobin eingepackt. Eine hervorragende Lektüre über Genuss und Leidenschaft und auch mit dem Süden hat es etwas zu tun. Ich koche nämlich nicht nur gerne, sondern lese auch gerne Bücher übers Kochen. Ich schätze, inzwischen besitze ich mehr als 120 Kochbücher, wobei ich die von Alfred Biolek besonders mag, weil die Rezepte und die Zutaten stimmen und zudem noch leicht nachzukochen sind. Ich kann diese Kochbücher nur empfehlen, selbst für diejenigen, die nicht gut kochen können, aber trotzdem mal für ihre Freunde ein Essen zubereiten wollen. Es funktioniert ganz sicher.

Wenn ich trotzdem was für meinen Geist tun möchte, obwohl es draußen heiß ist, hole ich die Biographie über Barbara Streisand und zwar im Original, hervor. Ich bewundere diese Frau sehr. Ich höre wahnsinnig gerne ihre Musik, denn ihre Stimme ist für mich eine der besten von den "weißen" Stimmen und ich liebe ebenfalls ihre Filme. Aber Biographien oder Autobiographien lese ich überhaupt sehr gerne. Das liegt sicher daran, dass ich von Natur aus ein neugieriger Mensch bin und somit auch möglichst viel über Menschen erfahren möchte, die mich interessieren.

Allen Jung-Eltern möchte ich noch ein Buch ganz besonders empfehlen, weil es auch mir am Herzen liegt, es heißt: "Oje, ich wachse" und beschäftigt sich mit den Wachstumsperioden eines Kindes. Es ist von einem holländischen Therapeutenpaar verfasst worden und beschreibt die Erfahrungen, die sie mit ihrem Kind während der verschiedenen Wachstumsperioden gemacht haben. Man könnte es als kleinen Rettungsanker sehen, wenn man bei seinem Sprößling mal wieder überhaupt nicht weiter weiß.

Thomas Anders über seine Lieblingsorte:
New York

Ich liebe Gewohnheiten und mir vertraute, lieb gewonnene Orte besuche ich daher immer wieder gerne. So zieht es mich auch immer wieder ins Plaza auf einen Kaffee oder Tee, wenn ich in New York bin. Dort sitze ich dann und beobachte und dies kann ich dort in aller Ruhe tun, weil mich in New York ja niemand kennt. Ich bin jedes mal wieder fasziniert von den unterschiedlichen Menschen, die man dort sehen kann: Fotografierende Japaner, neugierige Touristen, die einfach mal ins Plaza schauen möchten oder Damen, die dort ihren Nachmittagskaffee schlürfen. Dann gibt es noch das "MoMa", ein mir mittlerweile sehr vertrauter Platz, an dem ich auch immer wieder gerne bin. Früher hatte ich kaum etwas mit Kunst im Sinn, scheinbar muss sich so etwas erst entwickeln, ebenso wie ein guter Geschmack, oder ein guter Wein. Heute macht es mir Spaß, einige Bilder immer wieder anzuschauen und sie jedes Mal neu zu entdecken. Ganz besonders liebe ich die Werke Picassos.


Ibiza
Ach ja, wir haben ja heute schon mehrfach über das Thema Chill Out gesprochen. An dieser Stelle erlaube ich mir mal, einen Anti-Tipp auszusprechen: Das Café del Mar auf Ibiza - besser nicht! Es ist furchtbar und vergessen sie ihre romantischen Vorstellungen, die sie eventuell bisher davon haben. Nicht nur, daß das Café del Mar mit Plastikmöbeln bestückt ist, es liegt zudem auch noch mitten in einem uneinladenden Wohngebiet und direkt nebenan befindet sich der Café-del-Mar-Souvenirshop. Allerdings sind die CDs von "Café del Mar" sehr schön.

Nacherzählt von Angi Jahn


Thomas Anders empfiehlt:

Musik:

Die Doppel-CD „The Classik Chill Out Album”


Filme:

„Die Thomas Crown Affaire“
“Herr der Gezeiten”

Literatur:
„Mein Jahr in der Provence“ von Peter Mayle

„Der Trüffelsucher“ von Gustaf Sobin
„Barbra Streisand“ von Anne Edwards
„Oje, ich wachse“ von Hetty van de Rijt und Frans X. Plooij

New York:
Besondere Infos unter
www.moma.org
www.plaza-athenee.com
www.newyorkguide.de/sights

außerdem empfiehlt er:

Musical:
„Sunset Boulevard“ – deutsche Gesamtaufnahme und Highlights (engl. Fassung)
Zu bestellen bei Amazon für je EUR 17,99
http://www.amazon.de/exec/obidos/search-handle-form/302-1957107-0012859

„Mamma Mia“
Infos unter www.musical-mamma-mia.de
Ticket-Hotline: 04131-6972-300

Festspiele:
Bregenzer Festspiele
Infos unter www.bregenzerfestspiele.com



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