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Nun kam Rudolf Moshammer zu Wort und er hat wirklich nette Worte gesagt, die ihn sehr sympathisch wirken ließen:
"Erfolg fällt einem nicht in den Schoß. Erfolg ist ein steiniger Weg. Für diesen Erfolg muss man wahnsinnig viel tun. Gerade in der heutigen Zeit, wo ja alles so kalt und nüchtern geworden ist, die Leute so gestresst sind, viele auch Nöte haben, der Geldbeutel bei manchen die Schwindsucht bekommen hat und viel enger geworden ist. Ich finde da darf man das Publikum bzw. die Zuschauer, für das wenige Geld, was noch zur Verfügung ist, nicht enttäuschen. Da muss man das Beste, das Schönste geben und ihre Ängste für 2-3 Stunden in der Show vergessen lassen. Und das schafft Holiday on Ice und unser gesamtes Team. Und schön, was Thomas gesagt hat, dass er einen Song geschrieben hat, wie er uns gerade vorher erzählt hat, von Träumen. Ich sag immer: Mein Leben ist ein Traum. Es ist auch für mich ein Traum bei Holiday on Ice zu sein und ich sage, ich träume, möchte mein ganzes Leben lang träumen, um mein ganzes Leben lang Kind sein zu dürfen. Weil Kinder einfach die Träume haben. Das Erwachsensein fordert uns sowieso, für unser Geschäftsleben geht genügend Zeit ab im Leben. Und wenn ich einmal tot bin, dann fange ich an zu leben. DANKE!!!"
Danach war Anthony van Laast an der Reihe. Wir konnten diverse Kostüme auf einer Leinwand bewundern und er erzählte ein wenig, in welchen Teil der Show und zu welchem Thema sie jeweils getragen werden.
Hr. Steenhuisen gab dann noch bekannt, dass die Previews vom 21.-24 Oktober in Kassel stattfinden, die Weltpremiere am 27. Oktober in Hamburg ist und sie dann vom 27.10.04 bis 20.03.05 durch 24 Städte in Deutschland reisen werden. Die Rekordbesucherzahl von 900.000 möchten sie gerne überschreiten, um am Anfang der nächsten Saison sagen zu können, dass sie über 1 Million Karten verkauft haben.
In diesem Moment wurde uns so richtig bewusst, dass Thomas mit seinem Song
Teil einer absoluten Superlative ist und wie viele Menschen seinen Song in den nächsten Monaten hören werden!
Im Anschluss daran konnten die Journalisten erst einmal ein paar Fragen stellen, da das Dream-Girl Jana noch nicht ganz mit dem Umziehen fertig war und ihre Flügelchen noch nicht aufgesetzt hatte.
„Herr Anders, Sie sagten Eislaufen fasziniert sie. Waren sie selbst einmal mit Schlittschuhen auf dem Eis?“
Thomas: "Ich war auf dem Eis, ich bin schon Schlittschuhe gelaufen, aber ich finde jeder sollte das machen, was er am Besten kann. Dann bleibe ich beim Singen und die Schlittschuhläufer hier sollten Schlittschuhe laufen. Es würde todeskomisch aussehen und Sie hätten die gigantischsten Bilder überhaupt in der Kamera. Und deshalb laufe ich auch
nicht. Aber so privat habe ich es schon hin und wieder gemacht und ja, es sieht irgendwie ein bisschen verunglückt aus, aber es macht Spaß. Das soll es ja am Ende."
“Beziehen sich die 900.000 Zuschauer nur auf Deutschland oder auf die ganze
Welt und warum wird die Premiere immer in Hamburg gefeiert?“
R. Steenhuisen: "Es ist nur Deutschland. Letztes Jahr haben wir in 27 Städten
gespielt.Deutschland ist der wichtigste Markt für Holiday on Ice, fast 50 % von unserem Umsatz wird in Deutschland gemacht. In der Vergangenheit haben wir immer in Bremen oder Genf angefangen. Als ich erfahren habe, dass Hamburg eine neue Arena bekommen hat und auch die meisten Verlage und die Presse hier in Hamburg sind, war es eine logische Entscheidung für uns die Weltpremiere von Holiday on Ice in der Color Line Arena zu machen. Wir haben es letztes Jahr zum ersten mal gemacht und es war sehr erfolgreich. Wir hatten 7000 Besucher an diesem Abend."
“Was kostet diese ganze Tour, wie viele Eiskunstläufer sind
daran beteiligt und wie lange dauert es, so eine Show
einzustudieren?“
Steenhuisen: "Unsere Produktion kostet zwischen 3,5 bis 4 Millionen Euro. Das sind nur die Kreation und Produktion dieser Show. 33 % davon, ein bisschen über 1 Million Euro, gehen nur alleine in die Kostüme."
Anthony van Laast: "45 Eiskunstläufer, es dauert 7 Wochen täglich von 9.00 Uhr morgens bis 21.00 Uhr abends alle 7 Tage in der Woche. Es ist eine sehr schwere und anstrengende Zeit für die Läufer."
Rudolf Moshammer erzählte dann noch, dass seine Kostüme in Paris gefertigt werden und er öfter nach Paris fahren musste, um zu prüfen ob seine Gedanken auch so in den Kostümen umgesetzt wurden, wie er es sich vorstellte. Aber er konnte feststellen, dass sie fast eins zu eins nachgebildet wurden. Das Diamantenkleid, vom letzten Jahr, hat ungefähr 6-7 Wochen gedauert und musste sogar 3 mal hergestellt werden. Eins war für die ganze Promotion, eins für die Diamand-Show und eins für die Hollywood-Show.
“Gehen Mosi und Daisy auch mal zusammen auf's Eis?“
R. Moshammer: "Nachdem ich gehört habe, dass Thomas auch gerne läuft und die gleiche Figur abgibt wie ich und Sie bestimmt Freude an den Bildern hätten, würde ich sagen wir üben jetzt heimlich einmal nachts und dann, wenn wir einmal sehr gut geübt sind, dann werden wir zwei es mal wagen und dann wird die Daisy auch mit gehen. Gell, Daisy
!!! Wir sind nur bedacht, dass sie auch schöne Bilder bekommen!"
Thomas musste in diesem Moment schon sehr lachen und hat dieses kleine Kommentar dazu abgegeben. "Was an sich schon eine eigene Komik hat, wenn wir beide zusammen aufs Eis gehen.“
Nun war es soweit und das Dream-Girl Jana Schmitz wurde vorgestellt. Sie stand nun fertig in ihrem Schmetterlingskostüm vor der Leinwand mit dem HOI-Plakat und stand für Fotos zur Verfügung. Dazu konnten wir das erste mal den Remix, die Up-Tempo Version von "Just Dream" in voller Länge hören. Einfach
nur genial!
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