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All what you need to do... just dream!
Dienstag, 07.09.04.....4.00 Uhr in der Früh! In Berlin und Uetze klingelte erbarmungslos der Wecker. Fast noch mitten in der Nacht, aber es hieß aufstehen. Wir hatten einen großen, aufregenden Tag vor uns und nach der Dusche ging es uns schon besser. Aber, wie es meistens an solchen Tagen ist, klappt nicht immer alles reibungslos! In Berlin kam der Nachbar mit einem Kaffeebecher in der Hand von der Nachtschicht. Im Treppenhaus war zu dieser frühen Stunde irgendwie nicht genug Platz für zwei und der heiße Kaffee verursachte unschöne Flecken auf dem Blazer. Also schnell wieder zurück und andere Klamotten an. Gott sei Dank war es noch so rechtzeitig, dass der Zug noch locker erreicht werden konnte. In Uetze herrschte inzwischen strahlender Sonnenschein, alle wichtigen Sachen waren im Auto verstaut und eigentlich hätte es losgehen können. Aber....die Sonnenbrille hatte sich in Luft aufgelöst. Hektisches hin- und her Gerenne und schließlich musste die Ersatzbrille her.
Der Zug sauste Richtung Hamburg und ein kleiner Honda Civic kann, wenn es drauf ankommt, bergab und mit Rückenwind, auch 190 km/h schaffen. Gegen 8 Uhr kamen wir beide ganz pünktlich und wie geplant in Hamburg an.
Schnell machten wir uns auf den Weg zum gläsernen Studio von "Radio Hamburg", denn zu dieser Zeit ist die Hamburger Innenstadt voll und freie Parkplätze echte Mangelware. Aber wir hatten Glück und erreichten recht zügig unser Ziel. Thomas war von 8.00 - 9.15 Uhr in der John Ment Show zu Gast und plauderte entspannt mit dem Moderator über dies und das. Zwar hängen draussen vor dem Studio Lautsprecher, aber an der lauten Hauptstrasse konnten wir nicht wirklich viel verstehen. Also gingen wir um die Ecke in eine Bäckerei zum frühstücken. Als wir wiederkamen blieben wir bei wie angewurzelt unter dem Lautsprecher stehen. Ganz leise hörten wir Thomas Stimme, zu uns noch unbekannten Klängen. Es lief eine ganz kurze Hörprobe von "Just Dream" in der Up-Tempo Version und das, was wir dort hören konnten, war einfach nur klasse!!!
Um 9.15 Uhr kam Thomas dann aus dem Radiosender und hat uns sehr herzlich begrüßt. Wir hatten kurz die Gelegenheit ein paar Worte zu wechseln, einige Fotos zu machen und mit Thomas eine kleine Überraschung für Euch zu planen. Danach ist jeder in sein Auto gestiegen und hat sich auf den Weg zur Color Line Arena gemacht, in der die große Pressekonferenz von Holiday On Ice stattfinden sollte.
Wir sind dort etwa gegen 10.15 Uhr angekommen und haben nach kurzem Suchen auch einen geeigneten Parkplatz gefunden. Die Arena ist schon sehr beeindruckend. Es ist ein gewaltiger Bau und die Hälfte der Eisfläche wurde für die Pressekonferenz mit Teppichen und Stühlen ausgestattet. Es gab große HOI-Leinwände und da wir recht früh dort waren, hatten wir auch die Chance auf einen sehr guten Platz, welcher sich in der 1. Reihe befand.
Pünktlich um 11.00 Uhr ging es dann los. Rudolf Moshammer, natürlich mit Daisy auf dem Arm, kam mit folgenden Worten in die Halle:
„Daisy und ich begrüßen Sie auf’s Allerherzlichste!“. Damit hatte er die Lacher schon mal auf
seiner Seite. Ruud Steenhuisen, Geschäftsführer von Holiday on Ice International, begrüßte Rudolf Moshammer, der für die Show "Diamond Dreams" traumhafte Kostüme entworfen hat, sowie Anthony van Laast, Regisseur von "Fantasy", der erste Kostümskizzen zeigte und natürlich Thomas, der über seinen neuen Song "Just Dream" sprechen und vorstellten sollte.
Nach einer kurzen Ansprache von Ruud Steenhuisen war Thomas gleich an der Reihe und wurde von Herrn Steenhuisen sehr nett angesagt:
„Ich habe für diese Saison entschieden, zusammen mit einem Songwriter und Sänger zu arbeiten. Wir haben mit verschiedenen gesprochen, auch international natürlich. Die Show kommt nicht nur nach Deutschland - geht auch nach Holland, Frankreich, England, Asien, Lateinamerika. Ich musste jemanden finden, der ein Lied schreibt, dass zu der neuen Tour passt, der aber auch international bekannt ist. Und letztendlich haben wir uns für einen deutschen Artist entschieden. Das hatte damit zu tun, dass er international sehr bekannt ist, aber auch sehr gut zu uns passt. Ich glaube, dass er und auch das Lied, dass er geschrieben hat, sehr gut zu unseren Zuschauern passt. Ich habe in meiner Vergangenheit in einer Plattenfirma gearbeitet und ich muss sagen: Hätte ich so eine Single bekommen, hätte ich sie nach vorne geschoben, damit es ein Hit wird. Thomas Anders hat für uns das Lied "Just Dream" geschrieben, ich bin sehr froh darüber und ich würde das Wort gern an Thomas Anders geben“.
Damit ergriff Thomas das Wort und wir hörten, wie Just Dream „geboren“ wurde:
"Danke, Herr Steenhuisen. Ich bin auch sehr froh und ich muss vielleicht erzählen, wie es zu der Geschichte kam. Ich war sehr überrascht, dass ich von Holiday on Ice angerufen wurde und man fragt sich in dem Moment natürlich: Warum gerade ich? Und man fängt dann an, sich mit der ganzen Materie erst einmal zu beschäftigen. Ich habe wirklich Gefallen daran gefunden und ich dachte: Ja, das ist vielleicht eine gute Kombination. Zum Einen, weil ich auch Eiskunstlaufen mag. Ich werde mich sicher nicht in Schlittschuhe reinstellen, weil dann haben wir mehr Comedy als sonst was, aber irgendwie, wir alle kennen dieses Gefühl, wenn wir Eiskunstlaufen sehen in Verbindung mit Musik, dass es sehr gut transportiert wird und diese
fließenden Bewegungen einfach die Musik unterstützen. Und wir haben uns dann zusammen gesetzt, Hr. Steenhuisen und ich, ein bisschen Briefing gemacht, wie soll der Song eigentlich sein. Es ging darum, dass es irgendwas mit Träumen zu tun hat und ich habe mich dann mit meinem Partner ins Studio gesetzt und fing an den Song zu schreiben. Und dann der Text, er sollte ausdrücken, dass man das Träumen nicht verlernen darf. Das haben wir Erwachsene, leider Gottes, nun fast alle in uns drinnen, dass wir nur in den Tag leben und im Grunde unseren Job machen und hin und her reisen, unsere Termine haben oder hektisch mit der Kamera rumfotografieren.
**Nun wurde erst einmal herzlich gelacht, denn Fotografen gab es ja in diesem Moment genug**
Das sind natürlich alles Dinge und wir vergessen einfach letztendlich dabei, dass das Leben auch aus Träumen besteht und das wir Erwachsenen einfach oft Angst davor haben, zu träumen. Wir sind zu realistisch und sagen: Ach das klappt sowieso nicht, wollen wir nicht. Und unsere Kinder, das erlebe ich ja gerade auch bei meinem Sohn, die träumen noch und die sind voller Träume. So kam, über diesen Ansatz, das Ganze auch zu der Musik. Ja, und so ist "Just Dream" entstanden. Es gibt davon auch eine Up-Tempo Version. Zum aller ersten mal, dass darf ich ja heute sagen, dass bei Holiday on Ice eine Zugabe gegeben wird und die wird halt eben diese Up-Tempo Version sein. Ich fühle mich unglaublich wohl dabei und freue mich wirklich darauf...ich habe es ja auch noch nicht gesehen, wie diese Musik denn wirklich auch nicht nur klingt, sondern aussieht, wenn dazu getanzt wird. DANKE!!!"
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Fortsetzung Seite 2
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