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Interview mit Thomas zur Zusammenarbeit
mit Holiday on Ice
Wie kam die Zusammenarbeit mit HOI zustande?
Thomas:
HOI hat mich einfach gefragt. Und es gibt einige Gemeinsamkeiten zwischen HOI und mir: internationale Bekanntheit – so wie ich hat die Show ihr Publikum in Europa und der Welt; den Schwerpunkt in Deutschland – meine Fans hier sind mir seit Jahren besonders treu und HOI hat, verglichen mit den anderen Ländern, seine meisten Zuschauer in den deutschen Gastspielstädten. Und der Erfolg der Show ist natürlich sehr überzeugend – HOI hatte auf seiner letzten Deutschlandtournee 900.000 Zuschauer, in den letzten 6 Jahrzehnten weltweit 300 Millionen Besucher. Das sind doch beinahe unglaubliche Zahlen! Für mich ist es außerdem spannend, neben meinen bisherigen Aktivitäten neue Wege zu gehen und ein solch spezielles Projekt in Angriff zu nehmen. Im übrigen bin ich mir sicher, einen Teil meines Publikums in den Shows wiederzutreffen.
Wie unterscheidet sich eine solche Arbeit von der an Ihrer anderen Musik? Wo liegt die besondere Herausforderung eines Songs für eine Eisshow? Was mussten Sie beim Schreiben berücksichtigen?
Thomas:
Ich musste meine Ideen natürlich kanalisieren – zuerst einmal soll der Song thematisch in die beiden Shows der HOI-„Dream Tour“ passen: Träume und Phantasien, eine Welt voller Glitzer & Glamour, habe ich also für meinen Song aufgegriffen. Darüber hinaus habe ich im Vorfeld gemeinsam mit HOI sehr genau überlegt, wie der Song auf dem Eis interpretiert werden kann. Schließlich erlebt das Publikum bei HOI eine ganzheitliche Show aus mitreißender Musik und professionellem Eiskunstlauf in prachtvollen Kostümen. Deshalb haben wir uns letztendlich entschieden, zwei Versionen zu produzieren, eine Balladen- und eine Remix-/Uptempo-Version. Die Ballade wird als gefühlvolle Solisten-Szene in die beiden HOI-Shows „Fantasy“ und „Diamond Dreams“ eingearbeitet. Die Remix-/Uptempo-Version wird ein Novum bei HOI begründen: Erstmals soll es eine Zugabe geben; in der neuesten HOI-Show „Fantasy“ kann nach dem Finale das gesamte Ensemble – bis zu 50 Läufer – noch einmal zu meiner Musik auf dem Eis tanzen.
Mein Song wird dann mit der Show auch außerhalb von Deutschland auf Tour gehen, bspw. in Frankreich, den Niederlanden oder in Österreich.
Wie würden Sie den HOI-Song beschreiben?
Thomas:
Der Song „Just Dream“ ist eine Ballade. Ich habe versucht, mich in das Thema „Eislaufen“ einzufühlen, indem ich mir die fließenden Bewegungen der Eisläufer vergegenwärtigt habe. Das Schweben auf dem Eis, die Schwerelosigkeit - diese Bilder und Vorstellungen wollte ich in Musik verwandeln. Der Song „Just Dream“ erzählt zudem davon, dass wir im Alltag allzu leicht vergessen, wie man träumt und wie schön es ist. Dabei kann es so einfach sein, man braucht sich nur Kinder anzuschauen, die diese Kunst noch perfekt beherrschen.
Werden Sie den Song in den HOI-Shows selbst singen?
Thomas:
Ja, bei den Gala-Premieren, wie zur Weltpremiere in Hamburg am 27. Oktober, außerdem z. B. in Frankfurt und Berlin. Das war der Wunsch von HOI, dem ich sehr gern nachkomme. HOI gastiert übrigens überall in sehr schönen Hallen – in der Color Line Arena, der Frankfurter Festhalle, dem Neuen Tempodrom,
der Köln Arena oder in der Münchener Olympiahalle. Ich bin
gespannt auf das Publikum und seine Reaktionen. Ganz neu wird
für mich die Erfahrung sein, nicht allein auf der Bühne zu
stehen, sondern gemeinsam mit den Eisläufern. Außerdem freue ich
mich darauf, bei den Premieren viele prominente Kollegen zu
treffen.
Wir bedanken uns
für die freundliche Freigabe bei

© 2003 Guido
Karp for FansUnited
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