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Histamine – eine körpereigene, natürliche Substanz löst in zu hohen Konzentrationen verschiedene Krankheitssymptome aus

Symptome bzw. Hinweise:

  • Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfälle, Migräne, Juckreiz, Rötungen, Quaddeln auf der Haut, Herzrasen, laufende Nase, Asthmaanfälle, Kreislaufbeschwerden
  • Kopfweh/Migräne nach Konsum von Rotwein, Sekt, Weizenbier, Hartkäse
  • unverträgliche Nahrungsmittel

Sauerkraut, Spinat, Tomaten bzw. Ketchup, Ananas, Erdbeeren, Bananen, Kiwi, Nüsse, Salami, Meeresfrüchte, geräucherter Fisch, Schokolade (oft auch Lebensmittel mit langen Reifezeiten) Ausführlche Nahrungsmittelliste:

  • unerklärliche Magen- und Darmstörungen, insbesondere mit weichem Stuhl und Durchfällen über längere Zeit
  • niedriger Blutdruck (Hypotonie)
  • Herzprobleme (erhöhter Pulsschlag) bzw. Herzrhythmusstörungen nach dem Essen

Therapie:

  • Die auslösenden Nahrungsmittel komplett meiden (50% der Fälle können allein durch solch eine Diät vermieden werden)H1-Antihistaminika und wenn Über
  • mäßig Magensäure produziert wird (Sodbrennen, saures Aufstoßen), zusätzliche Einnahme von einem H2-Antihistaminikum
  • Cromoglycinsäure
  • Gabe des Enzyms Diaminoxidase (z.B. Daosin) 3 x täglich zum Essen
  • Schlafen, denn im Schlaf sinkt der Histaminspiegel auf null.

Auslöser:

  • Hemmung (z. B. Alkohol, Medikamenteneinnahme)
  • akute oder chronischen Darmerkrankung
  • angeborener Enzymdefekt
  • ohne oben genannte Grunderkrankung auch möglich

Hintergründe:

Steigender Histamingehalt im Blut durch Stress oder histaminhaltige Nahrungsmittel wird normalerweise durch das Enzym Diaminoxidase (DAO) abgebaut. Ein Mangel/unzureichende Aktivität des Enzyms Diaminoxidase (DAO) oder ein Missverhältnis zwischen Histamin und der DAO sind Hintergrund für die Histaminintoleranz (Histamingleichgewicht gestört). Keine Allergie obwohl ähnliche Symptome!

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