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Fanstory von Malgorzata aus Polen

 

Dawid Crosby sagte mal: „Musik ist die subtilste Form der Vermittlung, es lässt sich feststellen, dass keine andere Kunst das Unterbewusstsein so sehr bewegt und beeinflusst, wie die Musik”.

 

          Eben.....

                   
Manchmal passieren uns im Leben solche Ereignisse, die es uns schwer fällt, zu verstehen, das Schicksal beschert uns solche Überraschungen, die wir nur schwer begreifen können und für die wir uns alle Mühe geben müssen, sie zu beschreiben, ganz einfach in Worte zu kleiden.

Nach vielen Jahren meines Fanseins bin ich zum Schluss gekommen, dass die Musik, die Thomas seinen Fans, also auch mir, gibt, auf eine besondere Art und Weise mein Unterbewusstsein bewegt und geprägt hat.

Dank dem Webteam von TAO, das trotz der sprachlichen Barriere es mir ermöglichte, meine Erinnerungen zu veröffentlichen und dank meiner neuen Freundin, die diesen Text übersetzt hat, kann ich meine Emotionen mit anderen Fans von Thomas teilen.
 

         Ich komme aus einem kleinen Ort in Polen, bin eine einfache, sensible Person. Schon immer hörte ich gerne Musik. Ich kann mich immer noch sehr gut an den Tag vor vielen Jahren erinnern, am dem ich wie immer nach der Schule Radio gehört hatte. Rein zufällig hörte ich da auf einmal den Song YOU’RE MY HEART, YOU’RE MY SOUL. Was für eine Stimme, was für ein Klang. Es fällt mir sehr schwer, mit Worten auszudrücken, was mein zwölfjähriges Herz damals fühlte. Ich weiß noch, dass ich gleich darauf anfing, nach allen erreichbaren Informationen über die Band oder eher über die Person, deren Stimme mich so sehr bezauberte und faszinierte, zu suchen. Damals war es sehr schwer, an Infos heranzukommen. Allerdings sammelte ich alle Zeitungsartikel und jedes neue Bild von Thomas hängte ich freudig an die Wand über meinem Bett. Allmählich wurde ich wohl schon damals, als Teenager, ein großer Thomas-Fan, denn meine Eltern merkten das und schenkten mir zum Geburtstag eine Schallplatte von MT. Es war für mich ein echter Schatz. In den 80. Jahren war Thomas für mich wie ein achtes Weltwunder – ein bezaubernder junger Mann mit einer Samtstimme. Er wurde für mich damals zum Ideal. Aber Auch heute, wenn ich das aus der Perspektive von Jahren betrachte, komme ich zum Schluss, dass ich Recht hatte, als ich Ihn damals mein Ideal nannte. Und dabei meine ich nicht nur sein Äußeres oder seine Stimme. In meinen Augen ist Thomas ein Sänger mit Talent. Und eben dieses Talent bewirkte, dass Thomas für mich keine Eintagsfliege, kein Onehitwonder und kein Star eines Albums, sondern ein Star, der für mich bis heute scheint, wurde. Ich wage sogar zu behaupten, dass er für mich ein Star der Jahrhundertwende  ist. Das, was ihn meiner Ansicht nach auf den Top gebracht hat, verdankt er seinem Talent – nicht MT, sondern er selbst promotete die Band. Ich frage mich, was aus der Musik von  MT geworden wäre, hätte się jemand anders und nicht Thomas interpretiert. Ich bin froh, als Thomas-Fan, dass ich es vermochte, nicht nur seine äußeren Vorteile, sondern vor allem auch seine inneren Werte zu erkennen.

         Die Geschichte meines Fanseins ist in zwei Etappen aufzuteilen. Die erste, von der ich bereits ein wenig  erzählt habe, ist meine Jugendzeit, in der ich, wie es für die meisten Teenager üblich ist, großen Wert vor allem auf Thomas’ Äußeres – sein Charme, sein Lächeln, seine Augen – legte. Es ist eine Zeit, die für mich mit vielen sentimentalen Erinnerungen verbunden ist. Meine Jugend, in die sich die Person Thomas stark eingeprägt hatte. Damals konnten natürlich Diskobesuche nicht fehlen. In der Diskothek wurden viele MT-Hits gespielt – manchmal waren es einfach ganze Alben. Für mich, ein Mädchen, waren diese Augenblicke mit starken Emotionen verbunden, meine Seele schwebte. Thomas war für mich ein fernes, großartiges Wunder, von dem ich und meine Freundinnen stets gesprochen, geträumt und, sobald wir ihn zu sehen bekamen, geweint hatten. Wie stark Thomas mein junges Herz beeinflusst hatte, zeigt die Tatsache, dass er für mich zum Vorbild eines Jungen wurde. Ich suchte nach einem Freund, der so, wie mein Idol, ein dunkles, welliges Haar dunkle Augen und Thomas’ Lächeln hätte. Jungs mit ähnlicher Haarfarbe war es nicht schwer zu finden, aber die Augen und das Lächeln hatte kein Anderer, denn sein Lächeln und seine Augen sind einmalig (charmant und unnachahmbar).

        Die zweite Etappe meines Fanseins ist mein Erwachsensein. Ich bin jetzt 32 Jahre alt, bin verheiratet und habe einen Sohn. Es hat mich aber nicht dazu gebracht, Thomas’ Musik zu vergessen. Und, obwohl die Zeit schnell vergeht und Vieles in Thomas’ beruflichem Leben sich inzwischen ereignete – das Comeback von MT, dann das 2. Ende – änderte sich nichts an der Ehrfurcht, die ich für Thomas empfinde. Ganz im Gegenteil: ich schätze ihn nun viel mehr, denn, als ich erfuhr, dass Thomas seine musikalische Karriere nun alleine fortsetzen will, war  ich überrascht und zugleich sehr glücklich. Für mich, einen langjährigen Fan, ist es ein Riesengeschenk, dass, obwohl MT der Vergangenheit gehört, Thomas seine Fans nicht dastehen ließ, sondern durch seine Solokarriere für uns immer noch da ist. Ich freue mich darüber, dass es diese HP gibt, der man viele interessante und aktuelle Infos über Thomas entnehmen kann, denn, und ich möchte das betonen, jede, sei es auch eine ganz kleine Information ist für mich sehr wichtig. Und, obwohl ich eigentlich traditionsgebunden bin und ich immer gerne Briefe an den Fanclub handgeschrieben habe, lerne ich immer mehr die Möglichkeiten zu schätzen, die uns der technische Fortschritt bietet. Die 2. Etappe meines Fanseins ist dadurch viel einfacher für mich, der Zugang zu Informationen ist nicht mehr so schwierig, Thomas ist in vielen TV-Sendungen zu sehen, moderiert Sendungen, singt. Dadurch konnte ich viele neuen Eigenschaften bei meinem Idol entdecken, von denen ich vorhin nichts wusste. So z.B., dass er gut kochen kann, dass er sich für Hilfsbedürftige einsetzt, dass er eine Familie gegründet hat – ein normaler Mensch halt. Durch mein Interesse an der Musik von Thomas hat ihn auch meine Familie näher kennen gelernt. Alle drei hören wir seine Musik. Ich am häufigsten selbstverständlich. Mein Mann hilft mir aber sehr oft, neue Informationen über Thomas zu suchen. Immer verfolgten wir zusammen jede Premiere einer neuen Single oder eines neuen Albums mit. Wir haben viele Veröffentlichungen gesammelt, wir haben auch Poster von einem MT-Konzert, das wir zusammen 1998 in Katovitz, Polen, besucht hatten. Beide waren wir sehr beeindruckt.

        Da diese Musik bei mir viele starken Emotionen hervorruft, habe ich leider manchmal negative Gegenreaktionen einstecken müssen. Nach der Veröffentlichung des Albums THIS TIME z.B. wollte ich meine Freude mit meinen Freunden und Bekannten teilen. Da lachte mich eine Bekannte öffentlich aus und meinte ganz direkt: „Du lebst in einer imaginären Welt, Du redest doch über nichts Anderes als über Thomas und Thomas. Wie erträgt das denn dein Mann?” Ich gebe ehrlich zu, dass mir ihre Worte eine zeitlang Weh taten, weil darin viel Bosheit steckte. Es stimmt ja gar nicht, dass ich bei Gesellschaftstreffen nur von Thomas erzähle, aber, wie Seneca mal meinte: „Bösen Menschen ist keine Weile zu kurz, um Anderen zu schaden”. Deshalb bin ich zur Überzeugung gekommen, dass man mich wohl  darum beneidet, dass ich mich über jede Sache, die mir wichtig ist, freuen kann. Und, obwohl ich Familie habe, schäme ich mich nicht, öffentlich zu sagen, dass ich Fan von Thomas bin. Es gibt ja ein Sprichwort: „Was uns nicht tötet, stärkt uns nur” und so habe ich mir vorgenommen, meine Fanstory aufzuschreiben. Einfach so, um Euch von meinen Gefühlen zu erzählen. Dabei ist es mir egal, was manche Menschen über mich und meine Überlegungen denken können. Ich fühle so, Punkt, Schluss!!!!!!!.

       Und Kraft dazu gibt mir eben Musik von Thomas, Kraft, um manchmal auch gegen Schicksalsschläge zu kämpfen. In den Jahren, in denen ich Thomas’ Karriere mitverfolgte, habe ich oft darüber nachgedacht, was für ein Phänomen im Thomas steckt, dass er seine Fans so sehr und für eine so lange Zeit an sich zu fesseln vermag???. Es gibt ja so viele Interpreten, gerade in den letzten Jahren werden so viele neuen Bands vom einen zum anderen Tag gegründet, allerdings nur ganz selten haben wir mit echten Stars zu tun, die ein Talent haben.

          Deshalb möchte ich abschließend nochmals betonen, dass ich darauf stolz bin, ein Fan von Thomas zu sein, denn ich bin mir ganz sicher, dass in jedem Augenblick, in dem ich seine Musik höre, weiß ich, dass da ein wunderbarer, in jeder Hinsicht talentierter Professionalist für mich singt.


Was kann mir da noch fehlen? Thomas macht mich mit seiner Musik einfach nur glücklich. Was kann ich noch sagen?? Die einfachen Worte: Danke Thomas, dass es Dich gibt. 

 

Malgorzata  

 

Wir danken Malgorzata ganz herzlich, dass wir ihre Fangeschichte veröffentlichen dürfen. Unser Dank geht ausserdem an ihre liebe Freundin, ohne deren Übersetzung die Veröffentlichung sehr viel schwieriger gewesen wäre.

TAO-Webteam

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