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In
der Nacht vom 26. auf den 27. Juli war Thomas zu Gast in der Pro
Sieben Sendung „Blondes Gift“, die von Barbara Schöneberger
moderiert wird.
In der 30-Minütigen Sendung geht es eigentlich darum, dass der
Gast am Ende „blond“ werden und in die Gemeinde der Blondchen
aufgenommen werden soll.
Schon bei der Begrüßung stellte Barbara Schöneberger fest, dass
Thomas gut rieche. Er fragte schelmisch zurück „Wo?“ Die beiden
kamen auf das Thema Eitelkeit. Thomas verneinte, dass er eitel
wäre, sondern gepflegt. Barbara Schöneberger wollte wissen, ob
Thomas ein Genießer ist. „Ich genieße jeden Tag!“ antwortete
Thomas daraufhin.
Weil
der rechte Ohrring von Barbara verdreht war, ging ihr Thomas zur
Hand und richtete den großen Ring gerade auf. Barbara fragte
daraufhin spontan, ob ihr Ohr geputzt wäre? Man soll es ja gar
nicht reinigen, stellten beide fest. Doch Thomas gab zu, dass er
sich nach dem Duschen schon einmal ein Q-Tipp zur Hand nehme.
Allerdings dringe er nicht bis zum Hirn vor, sondern bleibe in
den vorderen Regionen.
„Kennst du die Kerze im Ohr?“, wollte Thomas von Barbara wissen.
Diese verriss die Augen und starrte Thomas fassungslos an. „Man
liegt da so deprimierend auf der einen Seite und hat auf der
anderen ein Kerze Raustehen! Machst du das?“ Thomas erwiderte
lachend mit einem Ja.
Spontan fiel Barbara ein Witz ein: „Wie kriegt man die Augen
einer Frau zu leuchten? Man hält ihr eine Taschenlampe ans Ohr.“
Dann
ging es um Haare! Thomas meinte, man müsse sich nicht überall
rasieren, sondern einfach mal trimmen. Barbara kam auf den
Genitalbereich zu sprechen. Das weibliche Hinterteil wäre ja
sehr sensibel und bei einer gewissen Stellung würde sich Frau da
Wundreiben. Geradeheraus, wie Barbara nun einmal ist,
demonstrierte sie gleich mal gemeinsam mit Thomas diese
Stellung.
Kurioser Wechsel des Gesprächsthemas. Dann kam das Essen.
Barbara holte es und stellte die chinesischen Cracker auf das
Sofa zwischen Thomas und sich. Thomas wollte von Barbara wissen,
ob das zwischen ihnen stehen solle? Barbara meinte cool darauf:
„Ja, aber nur das soll zwischen uns stehen, sonst gar nichts“.
Thomas
stürzte sich gleich auf die Cracker, weil er den ganzen Tag noch
nichts gegessen hatte. Barbara wollte von Thomas wissen, ob er
denn heute noch nichts gegessen habe. Er bejahte und
beantwortete die Folgefrage von Barbara „Wie machst du das?“
ganz einfach mit den Worten „In dem man sich nichts in den Mund
steckt.“
Warum er nicht zum Essen komme, wollte Barbara als nächstes
wissen. Thomas erzählte ihr, dass er derzeit einfach soviel
unterwegs sei. Er müsse seine Familie irgendwie ernähren.
Barbara meinte hierzu, das ist ja so grausam. Die Familie frisst
auch ganz schön viel weg. „Die Haare fressen sie dir vom Kopf,
wenn man nicht aufpasst“, erwiderte Thomas darauf hin. Barbara
ging noch einen Schritt weiter und sprach von Thomas´ Frau.
Thomas hingegen setzte seinerseits noch einen drauf und sprach
von seinem Sohnemann, der ja noch mehr zu sich nehmen müsse um
entsprechend wachsen zu können.
Dann
kam der Insider. Ein Bekannter wurde verkleidet und mit
verzerrter Stimme erzählte er über Thomas. Seinen Tipp beendete
er mit den Worten: „Thomas ist gerade in seiner Mitte“.
Barbara nahm diesen letzten Satz gleich als Anlass für die
nächste Frage. „Bist du schon im postmateriellen Zeitalter?“,
wollte sie wissen. Sie kamen auf die Designerjeans von Thomas zu
sprechen. „Guck, die hat auch Löcher hier oben“, erklärte
Thomas, während er die Löcher zeigte. Trocken erwiderte Barbara
diese Aussage mit den Worten:“ Ja, die hat Dolce & Gabana mit
seiner Hornhaut selbst rein geschrubbert.“ Thomas resignierte
erstaunt mit den Worten: „Ach darum ist das so teuer!“
Thomas
kam plötzlich vom Thema ab, weil der Ohrring von Barbara erneut
verdreht war und er sich daran störte. Barbara reagierte sofort,
nahm die Ohrringe heraus und unterstrich das Ganze noch mit den
Worten: „Komm, ich mach die raus, ich will, dass du dich in
meiner Sendung wohl fühlst!“
Nach der ersten Werbepause ging es weiter mit der Frage „Wann
war deine glücklichste Zeit?“ Thomas wollte sich darauf nicht
festlegen. Als Beispiel brachte er die Hochzeit zwischen Mann
und Frau, die gerne immer wieder als „schönster Tag“ im Leben
bezeichnet wird. Thomas wollte von Barbara wissen, ob das
wirklich der schönste Tag im Leben ist. „Stell dir vor, du
heiratest und wirst am Ende 100 Jahre alt. Soll dann deine
Trauung der schönste Tag im Leben gewesen sein? Ganz schön
traurig!“
Barbara
schüttelte den Kopf und bliebt mir ihrer nächsten Frage beim
Thema: „Wie war deine Hochzeit?“, auf die Thomas kurz antworte:
„Welche? Die erste, oder die zweite? Barbara stockte kurz und
fragte erschrocken zurück: „Warst du mit Nora verheiratet?“
Diese Frage beantwortet Thomas lachend und mit einem knappen ja.
„Oh mein Gott, das hatte ich verdrängt.“ stellte Barbara fest.
Barbara wollte als nächstes von Thomas wissen, wo und wie er
geheiratet hatte. Thomas schilderte ihr, dass er damals bei
seiner zweiten Hochzeit eine Burg angemietet hatte und alles
sehr amerikanisch organisiert hatte. Der Standesbeamte, die
vielen Blumen, die vier Sänger. Barbara wollte Thomas damit
drankriegen, dass er hier wohl gespart hätte. Thomas fuhr fort
und erklärte Barbara, dass die Band später zur Trauung hinzukam.
Wie
in jeder Sendung von BLONDES GIFT wurden auch dieses Mal wieder
Passanten von der Strasse gefragt. Die gestellten Fragen griff
Barbara noch einmal auf und wollte von Thomas entsprechende
Antworten haben. Als erstes fragte sie Thomas, ob er in seinem
Leben irgendwas anders gemacht hätte? Thomas verneinte dies und
erklärte, dass für ihn im Leben alles einen Sinn ergibt und die
Summe all dessen das ausmacht, was er ist. Es ist alles so, wie
es ist. Immerhin hätte es auch schlimmer kommen können.
Dann blödelten die beiden wieder herum. Barbara gab Thomas den
Satz vor, dass die Hoffnung ja bekanntermaßen zu letzt stirbt.
Barbara war dann plötzlich der Meinung, dass sie und Thomas
wunderbar ein Sprichwörterbuch veröffentlichen könnten. „Lustige
Sprichwörter von Thomas und Babsi“ – das muss ein Hit werden!
Eine
Frage eines Passanten lautete:“ Wofür gibst du dein Geld noch
überall aus, als für dein Haus auf Ibiza und deinen Ferrari?“
Thomas erwiderte erst einmal, dass er gar keinen Ferrari fährt,
sondern einen Jaguar. Barbara wollte wissen, ob es sich hierbei
um ein altes Modell handeln würde, weil da ja die Ersatzteile so
unendlich teuer sind. Thomas erklärte ihr, dass er einen neuen
Wagen fährt, der zuverlässig sein muss, und in dem er seinen
Philosophie wieder finden kann. Barbara wollte wissen, wie man
in einem Auto seine Philosophie wieder finden könne. Thomas
erläuterte ihr, dass wäre ganz einfach. Ein Jaguar ist ein Auto,
mit dem man nicht über die Straßen rast, sondern dahin schwebt,
praktisch schon gleitet. Das ist Thomas´ Philosophie.
Zuletzt
griff Barbara noch die Frage eines Passanten auf, ob er schwul
wäre, bzw. hierauf schon oft angesprochen worden sein. Thomas
schilderte, dass dies vor allem in den 80ern der Fall gewesen
sei, allerdings aufgrund des äußeren Erscheinungsbildes. Aber er
hätte sich auch nie angewohnt, wie John Wayne zu laufen. Barbara
wollte daraufhin von Thomas wissen, ob er Stöckelschuhe hätte,
was Thomas natürlich verneinte. Er fragte Barbara, dass er es eh
nicht verstehen könnte, wie man mit solchen Dingern laufen
können.
„Das sind absolut keine Schuhe zum Laufen, sondern nur zum
Sitzen und zum Liegen“, erklärte ihm Barbara. „Ah, dann ist das
wie bei meiner Frau. Schatzi, ich habe nichts gekocht, aber
guck, wie schön ich hier liege!“
Dann
kam der zweite Hinweis des Insiders. Gleich im Anschluss ging es
auf das Spiel über, ebenfalls ein fester Bestandteil einer jeden
Sendung von BLONDES GIFT.
Dieses Mal stand für Thomas, den begnadeten Hobbygolfer,
Fingerminigolfen mit Murmeln an. Barbara und er mussten sich
zunächst Mini-Fingerhosen anziehen, sowie eine Kappe aufsetzen.
Als Barbara ihm dann sagte, er sehe wie Gerd Dudenhöfer aus,
riss sich Thomas die Kappe vom Kopf und schlug sie auf Barbaras
Schulter. Sie allerdings schlug zweimal neckend zurück.
Dann ging das Spiel los. Thomas fing an. Das Hindernis in der
Mitte der kleinen Spielfläche konnte er bereits beim ersten
„Schlag“ überwinden, während Barbara so ihre Probleme hatte.
Während dem Spiel unterhielten sich die beiden natürlich weiter.
Barbara schlug Thomas vor, er solle doch seinen Schläge über die
Banden machen. „Wir spielen Golf und nicht Billard“, erwähnte
Thomas. Barbara wollte von Thomas wissen, ob er Billard spielen
könne, was dieser nickend bestätigte. „Das ist ein sexy Sport“,
meinte Barbara. Thomas wollte von Barbara wissen, ob dies wegen
der Bälle der Fall wäre.
Nach
ein paar Schlägen konnte Thomas als Erste eine Murmel versenken
und gewann das Spiel damit. Barbara war zunächst ein wenig
enttäuscht und wollte mit Thomas noch was bereden. Dieser
schnappte sich eine zweite Murmel, die er auf Anhieb einlochen
konnte. Erstaunt von diesem phänomenalen Schlag unterbrach
Barbara ihre Frage und ging geknickt zum Sofa zurück. „Ich hab
meinen Sport noch nicht gefunden“, erklärte sie Thomas.
„Rhythmische Sportgymnastik fand ich immer so klasse. Aber die
Kampfrichter haben schon vorher immer gelacht, ehe ich auf die
Matte ging.“
Dann löste Thomas den Insider auf. Es war Guido Karp, der
zweimal mit Perücke, verzerrter Stimme und Bauarbeiterhelm auf
dem Bildschirm zu sehen war.
Mit
der Auflösung des Insiders war die Sendung auch so gut wie
vorüber. Barbara gab Thomas noch das Kompliment, dass es ihr
unglaublich viel Spaß gemacht hätte und sie ihn bald wieder
einladen wolle. Er wäre ein Gast, mit dem man gerne mal eine
Doppel-Sendung machen könne, im Gegensatz zu man anderem, für
den auch eine halbe Sendung reichen würde.
Die Sendung war für die kürze der Zeit sehr amüsant und witzig.
Man konnte auch mal sehen, dass Thomas ein sehr lustiger und
spontaner Mensch ist, der doch wirklich viel Quatsch mitmacht.
Wir freuen uns schon heute auf den nächsten Auftritt bei BLONDES
GIFT, denn wir haben selten so gelacht!
Quelle: © Text Daniela Rief / Fotos Pro Sieben AG
Wir danken für die freundliche Genehmigung!
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