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                                Showcase im Hamburger "Stageclub"

                   

 

Nach zwei großartigen Showcases in der Bürgerhalle Münstermaifeld und dem „Gloria“ in  Köln, führte Thomas’ kleine Konzert-Tour am 14. März 06 in den Hamburger Stage Club. Dieser befindet sich in der „Neuen Flora“ und ist ein Live-Musik-Club der Sonderklasse. 

In einem sehr stilvollen Ambiente standen kleine Tische mit gemütlichen schwarzen Ledersesseln, es gab einen wunderschönen, offenen Kamin, eine Bar sowie eine kleine Bühne, auf welcher Thomas später seinen Auftritt haben sollte. Die ganze Atmosphäre passte, wie wir finden, einfach perfekt zu diesem Anlass und Thomas gab dem Ganzen mit seiner Stimme und seinem Auftritt noch einen ganz besonderen Charme. Es war richtig gemütlich, dort zu sitzen, der Musik zu lauschen und nebenbei einen leckeren Cocktail zu schlürfen. Von uns aus hätte der Abend noch Stunden so weitergehen können.  

Aber nun fangen wir erst mal ganz von vorne an, damit sich auch alle Daheimgebliebenen ein kleines Bild von diesem unglaublich tollen Konzert machen können. Am frühen Dienstagnachmittag machten wir uns ganz entspannt auf den Weg nach Hamburg, denn es stand noch ein wenig „Arbeit“ auf unserem Terminplan. Wie ihr ja sicher alle wisst, arbeitet Thomas schon seit längerem mit Achim Brochhausen zusammen. Speziell bei „Songs forever“ haben die beiden sehr viel Zeit miteinander verbracht und zusammen ein großartiges Album auf die Beine gestellt. Für uns ist es das Beste, was wir bisher von Thomas hören konnten. Wir finden, dass Achim einfach das richtige Gespür hat, was gut zu Thomas passt und er trifft auf jeden Fall zu 100 Prozent unsere Geschmacksnerven! Thomas hat schon sehr viel über sich und das Album erzählt. Wir wollten aber gern auch von Achim wissen, wie viel Arbeit und Zeit von ihm in diesem Album steckt, wie es entstanden ist, welche Ideen es gab und ob die Familie dabei nicht zu kurz gekommen ist. Somit nutzen wir an diesem Nachmittag die Chance, um ein kleines Interview mit Achim zu führen. Was wir außerdem noch alles von ihm wissen wollten und was Achim darauf geantwortet hat, könnt ihr demnächst bei uns nachlesen.

Da die Zeit bis zum Konzert dann doch relativ schnell vergangen ist, konnten wir uns nur noch kurz mit einer Kleinigkeit stärken und machten uns dann gegen 20.30 Uhr auf den Weg zum Stage Cub. Dort angekommen war der Saal inzwischen schon ganz gut gefüllt. Wir waren von dieser Location absolut begeistert! Der Kamin brannte und die kleinen Tische, an welchen meistens immer vier Sessel standen, waren querbeet durch den Raum verteilt, aber eigentlich hatte fast jeder einen sehr guten Blick auf die Bühne. Das Personal vor Ort war sehr nett und versorgte alle Anwesenden mit ihren „Wunschgetränken“, egal ob Kaffee, Tee, Wasser oder super leckere Cocktails. Es war für jeden etwas dabei und niemand musste während der Show auf dem Trockenen sitzen ;-)  

Mit einer kleinen Verspätung ging es dann kurz nach 21 Uhr los. Auf der Bühne hatte schon jeder seinen Platz eingenommen, aber während wir schon die ersten Klänge der Live-Band hörten, war von Thomas noch nichts zu sehen. Er begann diesen Abend mit einer Kombination aus „Songs that live forever“ und „Have I told you lately“. Dafür mischte er sich mitten in das Publikum, stand an einem kleinen Tisch und bahnte sich, während er bereits zu singen angefangen hatte, seinen Weg durch die Menge in Richtung Bühne. Im Anschluss an diese beiden Songs, wurde das Publikum ganz herzlich von ihm begrüßt. Er erzählte, dass er sein neues Album „Songs forever“ vorstellen wird und wir einen ganz anderen „Anders“ erleben werden. Er meinte, dass man enttäuscht werden würde, wenn man Modern Talking erwartet, schaute schmunzelnd in die Runde, um dann zu bemerken, dass allerdings niemand im Publikum so aussah, als würde er an diesem Abend hier Modern Talking erwarten. Die 80er Jahre-Titel, welche sich auf dem Album befinden, wurden komplett neu produziert und interpretiert. Jedem Song hatte Thomas eine ganz besondere, seine ganze eigene Note „verpasst“. Auch Thomas war übrigens von der Atmosphäre, dem Licht und dem offenen Kamin im Stage Club begeistert und meinte, dass es fast so schön sei, wie zu Hause!  

Nun ging es so richtig los und wir hörten „Arthurs’s Theme“, „Is this love“, „True“ und „Sweet dreams“. Thomas bekam dafür sehr viel Beifall und hatte wahrscheinlich mit seiner neuen Musik einige so sehr beeindruckt, dass es schon jetzt, nach gerade mal  5 Titeln, die ersten lauten „ZUGABE-Rufe“ gab. Thomas meinte daraufhin ganz locker: „Wir sind doch noch gar nicht fertig, kommt ja noch ein bisschen was.“  Bevor Thomas seine eigene, sehr ruhige Version von "Tell it to my heart" präsentierte, hörten wir zum Vergleich einen kurzen Ausschnitt des Originales von Taylor Dayne. Das ist natürlich ein Unterscheid wie Tag und Nacht…aber absolut großartig. Besonders live auf der Bühne war es schon sehr beeindruckend, wie anders doch ein Titel klingen und was man so alles aus ihm machen kann. Auch wenn Taylor Dayne damals einen Riesen Hit hatte…die Version von Thomas ist für uns einfach die Schönere. Der nächste Titel war für das Album eigentlich als Duett mit Cliff Richard geplant, aber auch allein interpretierte und sang Thomas „Some People“ einfach nur traumhaft schön und wir waren froh, dass dieser Song trotzdem mit auf’s Album gekommen ist.

Nachdem wir zu Beginn der Show nur einen kleinen Ausschnitt von „Songs that life forever“ gehört hatten, konnten wir nun die komplette, ruhigere und traumhaft schöne Version davon genießen. Thomas erzählte vorher kurz, dass dieses Lied eigentlich als einleitende Ouvertüre/ Intro für das Album geplant gewesen sei, damit man textlich schon mitbekommt, um was es eigentlich geht. Normalerweise wäre dieses Intro nur 1 ½ Minuten lang gewesen, aber nachdem klar war, dass Thomas am Grand Prix-Vorentscheid teilnehmen wird, entstand in Zusammenarbeit mit Lukas Hilbert (welcher auch im Stage Club vor Ort war), noch eine Special-Version. Auch diese ist, neben der klassischen, auf dem Album zu finden. Wie sagte Thomas so schön: „Es war klar, dass man mit 1 ½ Minuten keinen Vorentscheid gewinnen kann. Wie wir gemerkt haben, mit 3 Minuten auch nicht. Das ist aber eine andere Geschichte.“  

Zum nächsten Titel wollte Thomas gar nicht soviel sagen, sondern er war gespannt, wie lange wir brauchen würden, um den Song zu erkennen. Da an diesem Abend wirklich alles live war und auch die Musiker etwas anders spielten, als wir es vom Album gewöhnt waren, erkannten wir nicht sofort, um welches Lied es sich handelte. Nachdem dann aber Thomas' textlicher Einsatz kam und er mit den Worten: „Deep in my heart…“ anfing, gab es im Publikum kein Halten mehr. Es wurde laut gejubelt, gepfiffen und geklatscht und natürlich kannte jeder diesen Song. Schließlich war es der Titel mit dem Thomas in den 80ern auf einen Schlag so richtig berühmt wurde… „You’re my heart, you’re my soul“. Danach gab es für uns wieder einen richtigen Leckerbissen… Da Thomas ja bekennender James Bond Fan ist, durfte natürlich ein Song an diesem Abend und auch überhaupt auf seinem Album nicht fehlen… „For your eyes only“. Dieses Lied ist ja auf dem Album schon ein absolutes Highlight, aber live gesungen und dabei zu sehen, mit wie viel Hingabe Thomas diesen Song auf der Bühne präsentiert, war schon einzigartig.

 

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