|
Nach einer
relativ kurzen Nacht und mit ziemlich kleinen Augen sind wir
dann am nächsten Morgen zum Frühstück erschienen. Im
Restaurant des IBIS-Hotel sah man fast auf den ersten Blick,
dass das Hotel an diesem Wochenende mal wieder fest in der Hand
von TA- und MT-Fans war. Überall bekannte Gesichter und ein fröhliches
„Hallo“ in alle Richtungen. Nach dem Frühstück haben wir
in der Stadt noch ein bisschen Geld unter die Leute
gebracht und sind danach dann Richtung
KUFA
aufgebrochen.
Dort angekommen, erlebten wir gleich eine Überraschung.
Da es ziemlich kalt draußen war, hatte Guido ein Einsehen und
machte die Türen schon gut eine Stunde eher als geplant auf.
Somit konnten sich alle im warmen Catering-Bereich der KUFA in
die Schlange einreihen.
Um kurz nach 13 Uhr traf dann auch
Thomas ein und die über 2-stündige Fotosession konnte
beginnen. Es ist schon erstaunlich, wie Thomas das jedes Jahr von neuem
durchsteht, sich ca. 600 mal „blitzdingsen“ zu lassen und
dabei noch so gut auszusehen. Bei ihm scheint der Pawlowsche
Reflex in abgewandelter Form zu funktionieren – Kamera = Lächeln.
Bevor es zum Foto mit Thomas ging, hatte man am Merchandising-Stand noch die Gelegenheit sein
Geld unter die Leute zu bringen.
Neben
dem tollen Kalender gab es in diesem Jahr schwarze
Kaffeebecher mit schlichtem TA-Logo, weiße mit verschiedenen
TA-Motiven, verschiedene Puzzle und Mousepads, nachfüllbare
Feuerzeuge, und toll gerahmte Fotos. Es war ganz sicher für
jeden Geschmack und Geldbeutel etwas dabei. Übrigens kann man
den Kalender jetzt im NEWS-Bereich auf Thomas'
Page über ein Formular
bestellen.
Im Saal selbst
erwartete uns die nächste positive Überraschung. Die Bühne
war in der Mitte des Raumes aufgebaut und die Bank-und
Stuhlreihen standen ringsherum. Dies hatte den Vorteil, dass bis
auf wenige Ausnahmen eigentlich alle ziemlich dicht am Geschehen
dran sein konnten. Während der Fotosession liefen auf einer großen
Leinwand DVD’s, die wir speziell für die Party zusammen
geschnitten hatten und so konnten sich alle, die sich den Weg in
den Saal gebahnt hatten, die Wartezeit mit neuen und alten
TV-Auftritten, Sketchen und einer ganzen Menge Fotos,
vertreiben.
Gegen 15.15 Uhr war auch das letzte Foto im Kasten
und Thomas nahm sich eine kurze Auszeit, um seine
Gesichtsmuskeln zu entspannen. Um 15.30 Uhr betrat er dann unter
donnerndem Applaus die Bühne. Er trug ein hellblaues Hemd und
ein dunkelbraunes Jacket mit Nadelstreifen zu heller Jeans und
braunen Schuhen.
„Guten Tag, hallo, hallo…ich freu mich,
dass ihr da seit. Ich hab ja nun fast jeden von euch schon im
Arm gehabt…geht’s euch denn gut?“ Nachdem ein zaghaftes JA aus der Menge kam, meinte Thomas
nur
„Ohhhhh“
und sorgte somit gleich für den ersten Lacher
des Tages. Nach erneutem Nachfragen bekam er dann aber endlich
auch ein lautes und deutliches JAAAA entgegen geschmettert und wünschte
allen Fans noch ein frohes, neues Jahr. Er begrüßte die Fans
aus Israel, Russland, Spanien, Holland, Norwegen, Schweiz,
Ungarn und Polen und freute sich sehr, dass alle so zahlreich
gekommen sind. Während er die Begrüßung auch auf
Englisch machte, erklärte er gleich, dass dies leider nicht den ganzen Abend
so weitergehen könnte, weil er dann einfach die doppelte Zeit brauchen würde.
Mit der Bühne in der Mitte des Raumes hatte
Thomas so seine Problemchen. Er musste sich ständig drehen,
denn sonst hätten einigen nur seine „nette“ Rückenansicht
genießen können. Thomas meinte, wenn es im nächsten Jahr
wieder die KUFA sein sollte, dann hätte er gerne eine Bühne,
die sich dreht. Er würde gerne auf einer Stelle stehen bleiben
und der Rest sollte doch dann bitte automatisch funktionieren.
Er stellte fest, dass er von der einen zur anderen Stelle eh
schon Kilometergeld kriegen müsste. Daraufhin warf übrigens
ein Fan ein, dass das nichts macht und fit hält…woraufhin
Thomas dann schmunzelnd antwortete:
„Du sagst, dass macht
nichts……das hält fit? Wenn du damit meinst, ich habe es nötig,
würde ich dich bitten raus zu gehen. Wenn das einfach so’n
salopper Spruch war, sei er dir verziehen… aber ich hab dich
im Auge. Wenn noch einmal so was kommt... Rote Karte.“
Danach
kam Thomas gleich auf die DVD’s zu sprechen und fragte, ob
denn auch alle die Ausstrahlung verfolgt hätten. Thomas fand den
Zusammenschnitt einfach großartig und für ihn war es total
witzig anzusehen, wie die Zeit so vergangen ist. Er meinte dann
nur:
„Oh man, bin ich alt geworden.“
Daraufhin rief
der nächste Fan, dass er aber immer
hübscher dabei geworden sei. Thomas:
„Das hast Du nett
gesagt…aber immer hübscher? Pass auf, ich stell dich gleich
mal jemandem vor, die eben sagte, ich müsste fit werden. Ihr könnt
euch gern mal zusammensetzen.“ Thomas
erzählte, dass dies ja bereits die 17. Fanclubparty sei und es
ihn doch beruhigte, dass die Leute, die er seit vielen Jahren
kennt, auch immer älter werden und graue Haare bekommen.
Er
erklärte noch mal, dass man die Party relativ kurzfristig
verlegen musste, da der Moseltanzpalast leider verkauft wurde
und abgerissen werden soll. Bis auf die Tatsache, dass er es
total komisch fand andauernd im Kreis zu laufen, gefiel ihm aber
die KUFA ganz gut. Es hatte für ihn etwas von Club-Atmosphäre.
Es saß auch niemand wirklich weit weg und Thomas meinte noch,
dass man fast von jedem den Pickel auf der Stirn erkennen konnte
;-) Falls sich jedoch, wie bei einigen Lokalitäten der
Vorjahre, herausstellen sollte, dass die Kufa im Jahr nach der
Party abgerissen wird, hätte er echt die Panik noch mal eine
Fanparty zu veranstalten. Unter allgemeinem Gelächter wurde
dann Tötensen oder Thomas Wohnung als Veranstaltungsort vorgeschlagen. Thomas „plante“ dann schon mal, wie er 600
Leute auf 2 Etagen unterkriegt. Dann kam allerdings sein
geordneter Rückzug
„Mensch, da muss ich ja hinterher sämtliche Teppiche rausreißen!“
und
„Eigentlich wollte ich die Wohnung nicht abreißen!“
waren
dann grinsend seine Gegenargumente.
Mitten in Thomas’ Rede
hinein, fingen einige Fans in den ersten Reihen an zu lachen.
Thomas forderte sie auf, allen zu sagen, worüber sie sich so amüsierten:
“Wer alleine lacht, ist ein Schwein!“
Es stellte sich
heraus, dass die Mädels verzweifelt versucht hatten, ein vernünftiges
Foto von Thomas zu machen. Da er sich aber auf der Bühne ständig
drehte wie ein aufgezogener Brummkreisel, hatten sie immer nur
Thomas in Seiten - oder Rückansicht erwischt. Thomas zeigte
sich „gnädig“ und gab jeder Seite 5 Sekunden zum
„Abschuss“ eines vernünftigen Fotos. Zwischendurch
klingelte mal wieder ein Handy und da Thomas an diesem
Nachmittag besonders gut gelaunt und witzig drauf war, sagte er:
„Das ist bestimmt meine Mutter, die will wieder wissen wo ich
bin.“
Zum Thema Ukraine-Tour erzählte er, dass dort von der
Organisation her einfach NICHTS geklappt hat. Erst sollten seine
Leute unter den unmöglichsten Umständen von einem zum anderen
Veranstaltungsort transportiert werden, dann gab es gar kein
Transportmittel. Ein pünktliches Ankommen am nächsten
Veranstaltungsort war so absolut nicht möglich. Unter diesen
Umständen konnte und wollte Thomas die Tour nicht fortsetzen.
Sie soll jetzt im März/April 2006 nachgeholt werden.
|