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                              Die 16. Thomas Anders Party in Koblenz                         
                                           


Nach einer relativ kurzen Nacht und mit ziemlich kleinen Augen sind wir dann am nächsten Morgen zum Frühstück erschienen. Im Restaurant des IBIS-Hotel sah man fast auf den ersten Blick, dass das Hotel an diesem Wochenende mal wieder fest in der Hand von TA- und MT-Fans war. Überall bekannte Gesichter und ein fröhliches „Hallo“ in alle Richtungen. Nach dem Frühstück haben wir in der Stadt noch ein bisschen Geld unter die Leute gebracht und sind danach dann Richtung KUFA aufgebrochen. 

Dort angekommen, erlebten wir gleich eine Überraschung. Da es ziemlich kalt draußen war, hatte Guido ein Einsehen und machte die Türen schon gut eine Stunde eher als geplant auf. Somit konnten sich alle im warmen Catering-Bereich der KUFA in die Schlange einreihen.

Um kurz nach 13 Uhr traf dann auch Thomas ein und die über 2-stündige Fotosession konnte beginnen. Es ist schon erstaunlich, wie Thomas das jedes Jahr von neuem durchsteht, sich ca. 600 mal „blitzdingsen“ zu lassen und dabei noch so gut auszusehen. Bei ihm scheint der Pawlowsche Reflex in abgewandelter Form zu funktionieren – Kamera = Lächeln. Bevor es zum Foto mit Thomas ging, hatte man am Merchandising-Stand noch die Gelegenheit sein Geld unter die Leute zu bringen. 


Neben dem tollen Kalender gab es in diesem Jahr  schwarze Kaffeebecher mit schlichtem TA-Logo, weiße mit verschiedenen TA-Motiven, verschiedene Puzzle und Mousepads, nachfüllbare Feuerzeuge, und toll gerahmte Fotos. Es war ganz sicher für jeden Geschmack und Geldbeutel etwas dabei. Übrigens kann man den Kalender jetzt im NEWS-Bereich auf Thomas' Page über ein Formular bestellen.

Im Saal selbst erwartete uns die nächste positive Überraschung. Die Bühne war in der Mitte des Raumes aufgebaut und die Bank-und Stuhlreihen standen ringsherum. Dies hatte den Vorteil, dass bis auf wenige Ausnahmen eigentlich alle ziemlich dicht am Geschehen dran sein konnten. Während der Fotosession liefen auf einer großen Leinwand DVD’s, die wir speziell für die Party zusammen geschnitten hatten und so konnten sich alle, die sich den Weg in den Saal gebahnt hatten, die Wartezeit mit neuen und alten TV-Auftritten, Sketchen und einer ganzen Menge Fotos, vertreiben.

Gegen 15.15 Uhr war auch das letzte Foto im Kasten und Thomas nahm sich eine kurze Auszeit, um seine Gesichtsmuskeln zu entspannen. Um 15.30 Uhr betrat er dann unter donnerndem Applaus die Bühne. Er trug ein hellblaues Hemd und ein dunkelbraunes Jacket mit Nadelstreifen zu heller Jeans und braunen Schuhen. „Guten Tag, hallo, hallo…ich freu mich, dass ihr da seit. Ich hab ja nun fast jeden von euch schon im Arm gehabt…geht’s euch denn gut?“ Nachdem ein zaghaftes JA aus der Menge kam, meinte Thomas nur „Ohhhhh“ und sorgte somit gleich für den ersten Lacher des Tages. Nach erneutem Nachfragen bekam er dann aber endlich auch ein lautes und deutliches JAAAA entgegen geschmettert und wünschte allen Fans noch ein frohes, neues Jahr. Er begrüßte die Fans aus Israel, Russland, Spanien, Holland, Norwegen, Schweiz, Ungarn und Polen und freute sich sehr, dass alle so zahlreich gekommen sind. Während er die Begrüßung auch auf Englisch machte, erklärte er gleich, dass dies leider nicht den ganzen Abend so weitergehen könnte, weil er dann einfach die doppelte Zeit brauchen würde.

Mit der Bühne in der Mitte des Raumes hatte Thomas so seine Problemchen. Er musste sich ständig drehen, denn sonst hätten einigen nur seine „nette“ Rückenansicht genießen können. Thomas meinte, wenn es im nächsten Jahr wieder die KUFA sein sollte, dann hätte er gerne eine Bühne, die sich dreht. Er würde gerne auf einer Stelle stehen bleiben und der Rest sollte doch dann bitte automatisch funktionieren. Er stellte fest, dass er von der einen zur anderen Stelle eh schon Kilometergeld kriegen müsste. Daraufhin warf übrigens ein Fan ein, dass das nichts macht und fit hält…woraufhin Thomas dann schmunzelnd antwortete: „Du sagst, dass macht nichts……das hält fit? Wenn du damit meinst, ich habe es nötig, würde ich dich bitten raus zu gehen. Wenn das einfach so’n salopper Spruch war, sei er dir verziehen… aber ich hab dich im Auge. Wenn noch einmal so was kommt... Rote Karte.“ 

Danach kam Thomas gleich auf die DVD’s zu sprechen und fragte, ob denn auch alle die Ausstrahlung verfolgt hätten. Thomas fand den Zusammenschnitt einfach großartig und für ihn war es total witzig anzusehen, wie die Zeit so vergangen ist. Er meinte dann nur: „Oh man, bin ich alt geworden.“  Daraufhin rief der nächste Fan, dass er aber immer hübscher dabei geworden sei. Thomas: „Das hast Du nett gesagt…aber immer hübscher? Pass auf, ich stell dich gleich mal jemandem vor, die eben sagte, ich müsste fit werden. Ihr könnt euch gern mal zusammensetzen.“ Thomas erzählte, dass dies ja bereits die 17. Fanclubparty sei und es ihn doch beruhigte, dass die Leute, die er seit vielen Jahren kennt, auch immer älter werden und graue Haare bekommen. 

Er erklärte noch mal, dass man die Party relativ kurzfristig verlegen musste, da der Moseltanzpalast leider verkauft wurde und abgerissen werden soll. Bis auf die Tatsache, dass er es total komisch fand andauernd im Kreis zu laufen, gefiel ihm aber die KUFA ganz gut. Es hatte für ihn etwas von Club-Atmosphäre. Es saß auch niemand wirklich weit weg und Thomas meinte noch, dass man fast von jedem den Pickel auf der Stirn erkennen konnte ;-) Falls sich jedoch, wie bei einigen Lokalitäten der Vorjahre, herausstellen sollte, dass die Kufa im Jahr nach der Party abgerissen wird, hätte er echt die Panik noch mal eine Fanparty zu veranstalten. Unter allgemeinem Gelächter wurde dann Tötensen oder Thomas Wohnung als Veranstaltungsort vorgeschlagen. Thomas „plante“ dann schon mal, wie er 600 Leute auf 2 Etagen unterkriegt. Dann kam allerdings sein geordneter Rückzug „Mensch, da muss ich ja hinterher sämtliche Teppiche rausreißen!“ und „Eigentlich wollte ich die Wohnung nicht abreißen!“ waren dann grinsend seine Gegenargumente. 

Mitten in Thomas’ Rede hinein, fingen einige Fans in den ersten Reihen an zu lachen. Thomas forderte sie auf, allen zu sagen, worüber sie sich so amüsierten: “Wer alleine lacht, ist ein Schwein!“ Es stellte sich heraus, dass die Mädels verzweifelt versucht hatten, ein vernünftiges Foto von Thomas zu machen. Da er sich aber auf der Bühne ständig drehte wie ein aufgezogener Brummkreisel, hatten sie immer nur Thomas in Seiten - oder Rückansicht erwischt. Thomas zeigte sich „gnädig“ und gab jeder Seite 5 Sekunden zum „Abschuss“ eines vernünftigen Fotos. Zwischendurch klingelte mal wieder ein Handy und da Thomas an diesem Nachmittag besonders gut gelaunt und witzig drauf war, sagte er: „Das ist bestimmt meine Mutter, die will wieder wissen wo ich bin.“ 

Zum Thema Ukraine-Tour erzählte er, dass dort von der Organisation her einfach NICHTS geklappt hat. Erst sollten seine Leute unter den unmöglichsten Umständen von einem zum anderen Veranstaltungsort transportiert werden, dann gab es gar kein Transportmittel. Ein pünktliches Ankommen am nächsten Veranstaltungsort war so absolut nicht möglich. Unter diesen Umständen konnte und wollte Thomas die Tour nicht fortsetzen. Sie soll jetzt im März/April 2006 nachgeholt werden. 

 

 

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