Am
4. November 2008 ist es soweit. Thomas übernimmt offiziell die
Schirmherrschaft für den Kinderschutzbund Koblenz. Nachdem wir
bereits mit ihm über seine Beweggründe gesprochen haben, war
auch Frau Zeller, die 1. Vorsitzende des Kinderschutzbundes so
nett, uns einige Fragen zu beantworten.

© Kinderschutzbund Koblenz - mit freundl. Genehmigung
TAO:
Frau Zeller, wie sind sie auf Thomas Anders als Schirmherren für
den Kinderschutzbund Koblenz gekommen?
Frau Zeller:
Das ist eine lange Geschichte. Wir haben schon vor einigen
Jahren mit Herrn Anders zusammengearbeitet. Damals hat er nach
einer Aktion im Mercedes Autohaus (Der Mensch als Marke) Geld an
unseren Verein gespendet. Seitdem hatten wir ihn als
"Wunschkandidat" für die Position des Schirmherrn im Auge, kamen
aber irgendwie nicht zusammen. Bei der Übergabe der
Spende aus dem Gewinn der "Promi-Kocharena" sprachen wir ihn
dann direkt darauf an. Er erbat sich eine kurze Bedenkzeit und sagte dann zu
unserer großen Freude zu. Thomas Anders ist für uns ein
bodenständiger Koblenzer mit Leib und Seele, der durch seine
Prominenz sicher gut auf unser Anliegen aufmerksam machen kann
und bekannt dafür ist, dass er sich gern für Kinder einsetzt. Da
unsere derzeitige Schirmherrin Frau Wegeler ihr Amt nach
arbeitsreichen Jahren aus verschiedenen Gründen zur Verfügung
stellen möchte, fiel unsere Wahl auf ihn.
TAO:
Frau Zeller, wofür werden die 3000€ verwendet, die Thomas
Ihnen
übergeben hat?
Frau Zeller:
Wir sind ein gemeinnütziger Verein, mit vielen verschiedenen
Aufgaben. Wir haben einen Kinderschutzdienst, der Kinder und
Jugendliche berät und begleitet, die Opfer von Missbrauch,
Misshandlung und Vernachlässigung geworden sind. Es gibt ein
Kinder und Jugendtelefon, Elternkurse, einen
Krankenhausbesuchsdienst und eine Hausaufgabenbetreuung an den
Grundschulen Schenkendorf und Metternich. Besonders stolz sind
wir auf das Netz für Kinder, einem Kinderhort mit Mittagessen,
Hausaufgabenbetreuung, Freizeitgestaltung und Ferienbetreuung an
der Grundschule Schenkendorf. Das alles kostet viel Geld und
obwohl wir Fördermittel von Stadt und Land bekommen, müssen wir
einen Eigenanteil von 30 000 € aufbringen. Dafür und für den
Kinderschutzdienst nutzen wir größere Spenden, wie die von Herrn
Anders.
TAO:
Welche Aufgaben hat Thomas als Schirmherr?
Frau Zeller:
Er soll in erster Linie andere auf die Arbeit des
Kinderschutzbundes aufmerksam machen - seinen Namen und seine
Popularität nutzen, um die Leute für die Probleme unserer Kinder
zu sensibilisieren und damit NATÜRLICH auch potentielle
Spender zu gewinnen.
TAO:
Frau Zeller, vielen Dank für das Gespräch! Wir wünschen Ihnen
weiterhin viel Kraft für Ihre Arbeit beim Kinderschutzbund!
In
der Vergangenheit gab es in den Medien immer wieder
erschütternde Berichte über Kinderschicksale. Die meisten von
uns sind selbst Eltern, Tanten, Onkel, Erzieher oder Lehrer. Für
alle, die sich informieren oder, genau wie Thomas, helfen
möchten, haben wir die wichtigsten Informationen zusammen
gestellt:
Hier könnt ihr nach den KINDERSCHUTZBUND
in eurer Nähe suchen