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Als
wir Mitte Dezember letzten Jahres erfuhren, dass Thomas am Grand
Prix Vorentscheid teilnehmen wird, stand für uns sofort fest,
dass wir auf jeden Fall in Hamburg dabei sein wollten, um ihn
vor Ort zu unterstützen. Mit
abgeänderten Regeln und seinem Wunschsong "Songs
that live forever" wollte
er am 9. März 2006 im Hamburger Schauspielhaus gegen
Vicky Leandros und Texas Lightning antreten.
Also hieß es, sich möglichst schnell
um Karten zu kümmern. Die ersten Mails an den NDR und das
Hamburger Schauspielhaus brachten, was die Karten anging, noch
keinen durchschlagenden Erfolg. Aber zumindest erfuhren wir auf
diesem Wege, um welchen Veranstalter es sich handelt und das man
sich dort auch um die Kartenvergabe kümmern würde. Somit
hatten wir ein paar Tage später die Chance, eine Anzahl an
Karten für den "Thomas Anders Fanclub" reservieren zu
lassen. Anfang Januar erreichte uns
plötzlich die fantastische Nachricht, dass für die Gala am 09.
März ein Fanblock von ungefähr 30 Leuten aufgebaut werden
sollte und man bat uns, die Organisation dafür zu übernehmen.
Wir waren total begeistert, denn es war eine tolle Vorstellung,
mit vielen Fans gemeinsam in Hamburg den Contest zu erleben und
dabei ein T-Shirt zu Thomas' Unterstützung zu tragen. Denn dies
war die Bedingung für jede einzelne Freikarte! Wir machten uns ans Werk, stellten die Verlosung auf die Beine
und schnell waren die Gewinner der Karten gefunden. Als
nächstes ging es darum die Größen und Wunschaufdrucke für
die T-Shirts einzusammeln. Nachdem die Bestellungen
aufgegeben waren, trudelten kurze Zeit später auch schon die
ersten Kartons mit den T-Shirts ein. Also machten wir uns dran, verpackten T-Shirt um T-Shirt und brachten sie zu
den Gewinnern auf den Weg.
Währenddessen
drehte auch Thomas richtig auf. Wenn er nicht für das Album im
Studio arbeitete, war er für Autogrammstunden (Wetzlar)
und (Koblenz),
Fernsehauftritte
oder für Promotion bei verschiedenen Radiosendern
unterwegs. Der eigens
dafür gedruckte Flyer "Thomas nach Athen" fand
reißenden Absatz und in Koblenz rüstete sich die ganze Stadt
mit unglaublicher Unterstützung, riesigen Plakaten und einer
Grand Prix Party, um ihren
Star nach Athen zu schicken.
Auch
wir versuchten alles mögliche zu mobilisieren. Unsere Autos
fuhren mit Flyern beklebt durch die Gegend und in vielen
Läden und Geschäften lagen sie als Werbung aus. Was uns in
diesen Wochen so alles passierte, könnt ihr in unserem Sonderbericht lesen. Der
09. März rückte immer näher und unsere Anspannung stieg. Wir
hatten uns überlegt, dass ein gemeinsames Essen schön wäre.
Einfach um uns kennen zulernen und auf den Abend einzustimmen.
Die Resonanz war toll, denn fast alle wollten daran teilnehmen.
So konnten wir im Steakhouse, fast direkt neben dem
Schauspielhaus, 30 Plätze reservieren. Zwischenzeitlich
erfuhren wir noch, das alle Fans mit einer "Thomas für Athen" - Fan Winke Hand ausgerüstet werden sollten. Die
Vorstellung war einfach klasse!! Ein ganzer Fanblock mit den
gleichen T-Shirts und Fan-Händen. Das musste einfach super toll
werden und wir waren ganz fest davon überzeugt, das Thomas es
schaffen und am Ende als Sieger auf der Bühne stehen würde! Endlich
war der große Tag da. Thomas war schon seit dem 07. März in
Hamburg und hatte ein strammes Programm zu absolvieren! Proben,
Interviews, Proben, TV-Auftritte, Proben, Zeitung und wieder
proben, proben, proben.....Eigentlich hätte er direkt ins
Schauspielhaus einziehen können. Aber die Proben liefen
allesamt klasse, technisch war alles absolut perfekt und trotz hektischem Tagesablauf war Thomas selbst und alle um ihn herum
sehr zufrieden und optimistisch! Wir
hatten uns mit allen Gewinnern um 16.30 Uhr vor dem
Schauspielhaus (Treffpunkt war das "Thomas nach Athen"
- Plakat) verabredet, um dort vor Ort die Tickets zu
verteilen und als Überraschung, jeden mit einer Fanhand
auszurüsten. Die Stimmung war super gut und ausgelassen.
Gemeinsam gingen wir dann zum Essen. Nachdem sich jeder einen
Platz gesucht hatte, konnten wir mit Erstaunen feststellen, dass
Katja ihr T-Shirt zu einem wahren Schmuckstück verwandelt
hatte.
Während nun alle gemütlich beim Essen saßen, machten wir uns
zusammen mit unserem Plakat nochmals kurz auf den Weg zum
Schauspielhaus, da immer noch zwei Gewinner fehlten. Dort
angekommen, wurden wir von einigen Polizisten angesprochen, wir
sollten doch mal unser Plakat zeigen. Plötzlich kamen gleich 3
Fotografen auf einmal auf uns zu. Zuerst wurde munter drauf
los geknipst,
aber dann mussten wir uns auch noch in die richtige
Position begeben ;-) "Können Sie mal bitte hierher
gucken" oder "jetzt bitte mal links oder rechts"
und "rücken Sie doch mal weiter zusammen" waren
unsere "Regieanweisungen". Da kann man Thomas und all
die anderen Promis nur bewundern, dass sie das immer wieder
"durchstehen". Nachdem wir noch ein paar Fragen
beantwortet hatten und die Fotografen wussten, für wen der drei
Kandidaten unser Herz schlug, machten wir uns zurück auf den
Weg ins Block House. Es war doch etwas Zeit dabei vergangen und
unsere Mägen waren noch immer leer. Die vermissten Gewinner
hatten wir nicht gefunden und leider blieben sie auch den Rest
des Abends verschollen. Am nächsten Morgen bekamen wir
übrigens die Nachricht, dass es unser Foto auf die Grand
Prix-Seite des "Hamburger Abendblatt" geschafft hatte
;-)
Dann
endlich war der lange vorbereitete und ersehnte Zeitpunkt
gekommen. Gegen 19.30 Uhr fanden wir uns, ausgerüstet mit
unseren Shirts und Fanhänden, wieder am Schauspielhaus ein. Davor
waren schon viele Menschen und Sicherheitskräfte versammelt.
Aufgeregte Mitarbeiter des Schauspielhauses drängten zur Eile,
da bis 19.45 Uhr alle ihre Plätze einnehmen sollten. Leider gab
es auch gleich Ärger wegen einiger Plakate und den Fan-Händen.
Aber irgendwie haben wir es dann doch geschafft, unsere mit reinzuschmuggeln. Fotografieren war leider
komplett verboten. Wir fanden unsere Plätze recht schnell und
bestaunten erst einmal den beeindruckenden Innenraum des
Schauspielhauses. Vorn gab es eine riesige Showbühne mit einer
Treppe, an deren Seiten ein Orchester Platz genommen hatte. Die
Bühne konnte durch beleuchtete metallische Vorhänge in
unterschiedliche Bereiche abgeteilt werden. Im Parkett, zwischen
den Zuschauern, war eine kleinere, höhenverstellbare Bühne
aufgebaut, auf der Sofas und kleine Beistelltischchen
standen. Interessant war auch, wie man auf engstem Raum in
so einem alt ehrwürdigen Gebäude die Massen von Scheinwerfern,
Monitoren und Kameratechnik im Parkett und auf den Rängen
untergebracht hatte.
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