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                               TA-Fanclub Party 2007 - Das Konzert

                             


Zu Beginn des Konzertes kam Thomas erst mal allein auf die Bühne........und begrüßte alle noch einmal ganz fröhlich mit "Guten Abend!.....Wir haben uns ja schon mal gesehen!" Während er noch dabei war, auf der Bühne schnell umzubauen, erkundigte er sich ganz beiläufig: "Habt ihr was gegessen, hat es euch geschmeckt? Ist die Blase leer? Hat noch jemand Durst???" Mit einem Blick auf die vielen Notenblätter, die auf dem Flügel lagen, fragte er erstaunt: "Was hat der Brochhausen hier eigentlich alles hingelegt? Das ist doch nicht für mich. Sieht ja aus wie ein ganzes Buch. Allein dieses Werk hier, dauert ja mindestens zwei Tage!!

Während er sich seinen hohen, durchsichtigen Hocker an den Flügel rückte, erklärte er ganz locker nebenbei, dass er sich nicht zu klein fühlen würde, man aber besser singen könne, wenn das Zwerchfell beim Sitzen nicht so eingedrückt würde. Und eben wegen der erhöhten Sitzposition bevorzuge er genau  d i e s e n  Hocker. Mit einem tiefen Seufzer, der ziemliches Gelächter beim Publikum auslöste, nahm er am Flügel Platz und meinte:
"So, jetzt bin ich mehr oder weniger an meinem Arbeitsplatz." 

Richtig lustig wurde es dann noch einmal, als sich Thomas, ganz fürsorglicher Ehemann und Papa, erkundigte: "Alexander, was ist mit der Mama?" Knappe und effektive Antwort von seinem Spross, der wohl die allgemeine Ungeduld spürte, "Die sitzt!" Darauf Thomas: "OK, die Mama sitzt, du sitzt......." Ehe Thomas noch zu weit schweifenden Reden ausholen konnte, unterbrach Claudia ihn: "WIR wären dann soweit!!!" Als Alexander auch noch sehr überzeugend seine und die Bereitschaft seines kleinen Dalmatiners signalisierte, brach im Publikum lautes Gelächter aus und Thomas blieb gar nichts anderes mehr übrig als anzufangen.

Er erzählte, dass er lange überlegt hätte, was er an diesem Abend spielen solle. Eine Show wie im Moseltanzpalast könne man nicht jedes Jahr machen. Deshalb hätte er nach etwas gesucht, dass auf dieser kleinen Bühne machbar ist. Musik sei schon als Kind etwas unheimlich Wichtiges für ihn gewesen und er hätte schnell gewusst, dass er einmal Musiker werden möchte. Darum hat er sich für diesen Abend Songs ausgesucht, die er in den letzten 20-25 Jahren gern zu Hause, nur für sich, einfach zum träumen, gesungen und gespielt hat.

Endlich erklangen die ersten Töne eines Medleys aus den Songs "I'M GONNA HAVE A SWEET LIVE", "I WRITE THE SONGS" und "JUST DREAM". Wahrscheinlich ging es den Meisten so wie uns. Irgendwie hatten wir nur noch das Gefühl: Zurücklehnen und genießen !!!!

Nach einem energischen "Hinweis an die Gastronomie!", dass etwas zu Trinken nicht schlecht wäre, leitete Thomas zum nächsten Song über. Es gibt viele Momente im Leben, die einen sehr bewegen. Er hatte einen Song "ausgegraben", der ihn eigentlich gar nicht betrifft, aber tief berührt hat. Es geht um Familien, die sich trennen und die Kinder, die dabei oft die Leidtragenden sind. Der Titel hieß "SUNDAY FATHER" und Thomas gab zu, bei diesem Song noch immer Herzklopfen zu haben, obwohl es ihn zum Glück nicht betrifft.

Auch dieser Song war eher ruhig und stimmte vom Text her nachdenklich, zumal es bei fast 600 Leuten im Saal sicher auch den Einen oder Anderen gab, auf den die Geschichte in etwa zutraf. Thomas verstand es wieder einmal hervorragend, seine Stimme so einzusetzen, dass die Emotionen des Songs gut herübergebracht wurden. Hinter uns hörten wir nur jemanden flüstern: "Mein Gott, ich habe das Gefühl, seine Stimme wird von Jahr zu Jahr besser!"

Zwischenzeitlich wurde Thomas von einer Kellnerin vorm "Verdursten" gerettet. Als sein Blick jedoch aufs Tablett fiel, rief er nur: "Ahhhh....... .....GIFT! Man will mich mit reinem Wasser vergiften!" Gott sei Dank, dass er dann auch noch etwas Besseres fand ;-)!

Auch der nächste Song war so typisch aus dem Leben gegriffen. Thomas erzählte, dass es in dem Song um die Höhen und Tiefen des Lebens ginge und dass man Probleme am Schopfe packen und nicht gleich die Flinte ins Korn werfen müsse. Es folgte der Song: "LOOKS LIKE WE MADE IT", der Thomas, eigenen Angaben zu Folge, sehr ans Herz gewachsen ist.

Als die letzten Töne verklungen waren, bereitete Thomas das Publikum darauf vor, dass es ihm jetzt ein bisschen helfen müsse. "Wir können ja mal was zusammen singen......." Er begann ein bisschen auf dem Flügel zu klimpern und zu singen "Hänschen Klein...ging allein......", während sich der ganze Saal noch amüsierte und nicht im Geringsten ahnte, was Thomas eigentlich vor hatte. Mit einem breiten Grinsen fragte Thomas in die Runde "Wer von euch kann denn gut pfeifen?" Als Antwort bekam er absolutes Schweigen. Nur Alexander forderte laut, dass Mama und Papa auch pfeifen müssten. Daraufhin wurde er im Spaß zurecht gewiesen, er könne ja noch gar nicht pfeifen, er hätte noch nicht genügend Käse gegessen. Da wir wahrlich nicht die Einzigen waren, die den Zusammenhang zwischen Käse und Pfeifen nicht so ganz auf die Reihe kriegten, schob Thomas eine lustige Story aus Kindertagen ein.
" Hat man euch das früher auch erzählt? Ich kann euch nur sagen, warum man es mir erzählt hat, denn ich esse ja keinen Käse, ich hasse ja Käse und meine Eltern dachten doch tatsächlich, ich wäre so blöd und sie könnten mir erklären, wenn ich pfeifen lernen möchte, dann muss ich Käse essen. Sein Kommentar dazu an dem Abend: "Ich kann pfeifen... aber ich esse immer noch keinen Käse!! Also die Rechnung ging nicht auf!"

"Aber wer von euch kann denn nun pfeifen? - MAUSI ?!!!" In dem Moment war von Mausi nur noch ein entsetztes "NEIN!" zu hören, worauf Thomas sich auf die Behauptung versteifte, wer Mausi heiße, müsse auch pfeifen können...."Mausi im Vogelkäfig". Eine PLAUSIBLE Erklärung dafür blieb er allerdings sowohl Mausi, als auch allen anderen Fans schuldig. Stattdessen versucht er jetzt die Fans auf eine andere Art und Weise aus der Reserve zu locken: "Heißt denn hier keiner Pfeifer? Kann denn keiner pfeifen? Ich meine ganz normales Pfeifen und nicht Blasen auf dem letzten Loch!" Er pfeift mal so eben ein paar Takte vor und der ganze Saal pfeift völlig schräg mit. Thomas versuchte krampfhaft so etwas wie eine Abfolge oder Ordnung da hinein zu bekommen. Er wollte vorpfeifen und das Publikum sollte es ihm nachmachen. 

Das ging eine Weile so hin und her und klang absolut witzig, weil eigentlich jeder machte, was er wollte. Zum Ende hin konnte sich wohl kaum einer das Lachen verkneifen und Thomas meinte nur ganz trocken, dass das mit knapp 600 Leuten fast wäre wie im Vogelbauer, so nach der Devise: "Kanarienvögel dieser Welt, vereinigt euch!"

Wir hatten super viel Spaß dabei...., so richtig hingekriegt haben wir den Song, pfeifend, allerdings nicht ;-)


 

 

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