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Die Fanparty im Januar bietet immer wieder eine gute
Gelegenheit, Thomas Fragen zu stellen, die euch brennend
interessieren. Schon lange vor der Party erreichten uns viele
Mails aus dem In- und Ausland, mit teils sehr ausgiebigen Fragen. Auch Thomas grübelte schon im Vorfeld, wie man die
Frageaktion interessanter gestalten könnte. So kam es, dass
Astrid und Yvette Thomas während der Party gegenüber saßen, um
ihm EURE Fragen zu stellen.
Obwohl die Fragerunde jede
Zeitplanung sprengte (DANKE Thomas, für die ausführlichen
Antworten), konnten wir leider nicht alle der eingegangenen
Fragen stellen. Für alle Daheim gebliebenen und diejenigen, die gern noch einmal
Thomas' Antworten nachlesen möchten, haben wir alle Fragen und
Antworten zusammengetragen.
Viel Spaß beim Lesen!
Astrid:
Das
neue Jahr hat gerade begonnen, es gibt viele Leute die gute
Vorsätze haben, die sich zum Teil auch erfüllen oder aber nach 3 Tagen wieder vorbei sind. Wie sieht es denn bei dir damit
aus? Hast du auch gute Vorsätze und wenn ja, welche sind das?
Thomas:
Ich bin jemand, der sich für Silvester fast nie etwas vornimmt.
Ich finde das so doof, einen guten Vorsatz zum 1. Januar
festzulegen. Das kann genauso gut der 17. Mai sein, wo ich mir
sage, dass ich ab diesem Tag bestimmte Sachen nicht mehr tun
möchte. Meistens setzt man sich doch nur selber unter Druck und
die kleineren Sachen sind nach 3 Tagen und die
Größeren nach 2 Wochen wieder weg. Deshalb bringt es eigentlich
für mich nicht so viel. Wenn man sich so umhört... die meisten
Raucher haben irgendwann aufgehört, aber nicht unbedingt zum 1.
Januar.
Yvette:
Du hast schon alles erreicht, wovon man nur träumen kann. Aber
welcher deiner Wünsche ist noch nicht in Erfüllung gegangen?
Thomas:
Ich habe nicht alles erreicht. Das denken immer nur viele
Menschen. Ich habe vielleicht für die Fantasie von einigen Fans
alles erreicht, was sie sich z.B. so wünschen würden. In dem
Moment wo man sagt, ich habe mir alles erfüllt, ich habe alles
erreicht, ist man doch eigentlich schon tot. Man muss auch
trennen zwischen Beruf und privat. Beruflich würde ich mir
wünschen, dass mir mal einfallen würde, was das neue Album
werden sollte. Es gibt sicher jenes oder welches, aber man ist
nie am Ende angekommen. Ich kann also nichts konkretes
sagen.
Astrid:
Da du ja sozusagen auf dem heißen Stuhl sitzt, stelle ich die
Frage einfach mal. Hier möchte jemand gern wissen, wie
hoch dein Jahreseinkommen ist?
Thomas:
Wer fragt das, ist er vom Finanzamt?
Astrid:
Keine Ahnung, ich kenne ja nicht jeden Fan.
Thomas:
Das würdet ihr also gerne
wissen? Ich sag's aber nicht... Es ist jetzt nicht so, dass ich
mich beschweren muss... es könnte aber immer mehr sein (lacht).
Über solche Dinge sollte man aber auch nicht sprechen. Das ist
etwas sehr persönliches. Was passiert denn in dem Moment, wo
ich eine Zahl nenne? Man macht vielleicht den anderen neidisch
und fühlt sich selber auch etwas entblößt. Yvette:
Du
bist sehr viel unterwegs und reist von einem Land zum anderen.
Wie fühlst du dich dabei?
Thomas:
Es ist nicht einfach. Da gibt es 2 Ebenen. Das ist einmal diese
Ebene des Auftretens und des Singens. Ich bin z.B. im Dezember
35.000 km geflogen. Das
Reisen stresst auf Dauer schon den Körper, speziell auch
teilweise die Zeitumstellungen. Die machen einen schon
fertig. Als ich im Dezember nach einer Woche wieder nach
Hause kam, sagte Claudia: "Ooaa.... wie siehst du denn aus,
was hast du gemacht?".
Auftreten macht mir sehr viel Spaß und da macht es auch nichts, wenn ich nur
wenig Schlaf habe.... ich bin trotzdem gut drauf!. Astrid:
Ist es denn generell in jedem Hotel so, dass du dich hinlegst
und schlafen kannst? Thomas:
Nein!!!! Überhaupt nicht! Ich schlafe eher schlecht, weil ich
immer Angst habe, dass ich verschlafe und den nächsten Flug
verpasse. Oder der Akku vom Handy leer ist oder ich die falsche
Zeit einstelle wegen der verschiedenen Zeitzonen.
Yvette:
Aber es gibt doch die Leute im Hotel, die dich zur
rechten Zeit wecken könnten?!
Thomas:
Also auf die kannst du grade mal ein Ei schlagen (schallendes
Gelächter im Publikum) Yvette:
Claudia,
wie fühlst du dich, wenn Thomas soviel auf Reisen ist?
Thomas:
Schaut
sie euch an....die Frau sieht doch blendend aus....das muss sie
doch genießen!! Claudia:
Der Dezember war schon ziemlich knackig. Ich lebe ja jetzt seit
10 Jahren mit ihm und auch seinem Beruf, aber speziell auch mit
dem Kleinen empfindet man, gerade so besinnliche Tage wie
Weihnachten, doch ein bisschen anders. Ich reise natürlich
nicht mehr überall mit, da es viel zu stressig
wäre, für den Herrn Papa und fürs Kind! Für die Mutter
natürlich auch (lacht). Aber ich freue mich dann immer auf einen Monat, wo es
etwas weniger ist... wie die Sommermonate. Ich kneife dann immer,
wie man so schön sagt, meine Pobacken zusammen und freue mich auf Ibiza.
Astrid:
Ab
welchem Punkt empfindet ihr Fans als störend und aufdringlich?
Was darf so gar nicht passieren?
Claudia:
Wenn man in Eile ist. Ich bin ja jemand, der sich gerne Zeit
nimmt, aber wenn man in Eile ist, findet man nicht immer
verständnisvolle Gesichter. Wir haben natürlich auch unseren Rhythmus
bzw. Alltag und deshalb bitte ich zu respektieren, dass auch wir
Termine haben, die eingehalten werden müssen.
Thomas: Es gibt einfach wichtige Termine, die eingehalten werden
müssen. Oft haben die Fans Verständnis, aber es gibt auch
andere, die mich dann angeschnauzt haben und meinten, dass sie
von weit her angereist seien. Ich versuche immer noch den Fan zu
verstehen, aber am Ende fühlt man sich, als wenn man alles falsch
gemacht hätte ohne das man was dafür kann... und das nervt! Da
hat man einfach ein schlechtes Gewissen. Astrid:
Was
unternehmt ihr mit Alexander, wenn ihr freie Tage habt?
Thomas:
Alexander,
möchtest
du dazu was sagen? Was machen wir so zusammen? Erzähl doch mal.
Leider kam von Alexander so gar keine Antwort, worauf Thomas
schmunzelnd meinte: "Wie
ihr merkt, haben wir ein sehr attraktives Freizeitverhalten"
Alexander:
(der
eben noch überlegte und dann doch ganz mutig zum Mikro griff):
Wir waren in der Gruselbahn und im Europapark. Wir sind mit ganz
schnellen Tassen gefahren und am besten hat mir die
Märchengondel gefallen.
Thomas:
Oh ja, mir auch. Darin bin ich nämlich eingeschlafen! Die
Märchenwelt war so beschaulich, dass es den Vater weggerafft
hatte. Der Europapark war schon toll, aber wir fahren auch mal ins
Museum. Es muss aber nicht immer Programm sein, es geht auch mal
ganz normal. Bei mir ist es so, wenn ich nach Hause komme, will
ich ja nicht gleich wieder weg. Da bin ich froh, wenn ich zu
Hause bin.
Yvette:
Also geht ihr mit ihm auch ganz normal an öffentliche
Plätze?
Thomas:
Na ja, also ich versuche nicht unbedingt auf einen
Weihnachtsmarkt zu gehen oder zum verkaufsoffenen Sonntag im
Industriegebiet... muss ich nicht unbedingt haben. Wir waren
z.B. mal im Zoo... an so einem wunderbaren ersten Frühlingstag
im März..... meine Frau hatte diese tolle Idee! Das meist bestaunteste Tier
im Zoo war THOMAS
ANDERS. Ich kann einfach nichts machen, ich werde nur beobachtet
und fotografiert.
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