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                        Buchlesung auf Klostergut Besselich inklusive 
                                      
einer kleinen Adventsreise

                                         


Als bekannt wurde das es Weihnachtskonzerte mit Thomas geben würde dachte auch ich mir, dass ich mir mindestens eins davon gönne. Vor allem weil Mausi uns allen immer von dem Weihnachtskonzert 1998 in Koblenz vorschwärmte. Aufgrund der zeitlichen Zuordnung der Konzerte von Neuwied und Koblenz kam es sogar so, dass ich mir zwei Konzerte gönnte und verband dies gleich mit einem Kurzurlaub. Das bei der geplanten Reise noch zwei andere Events auf mich warten, wusste ich bis dahin noch gar nicht. 


Am Samstag, den 08.12.2007 war es endlich soweit. Meine Reise ging los und auch mich erwartete gleich am Nachmittag das erste außerplanmäßige Event. Hierbei ging es um die Versteigerung eines Knusperhäuschens im Löhr-Center in Koblenz, wo auch Thomas mit dabei war. Es war schön dort Zuschauer zu sein, denn man hat dort bereits viele Fans und Freunde getroffen und es war ein wunderschöner Nachmittag. Katja, die rasende Reporterin, hat ja dazu schon berichtet. Deshalb möchte ich hier an dieser Stelle nichts weiter dazu erzählen. Nach dem schönen Nachmittag freute ich mich jetzt schon auf den Abend, wo das Konzert in Neuwied anstand. Meine Vorfreude wurde auch nicht enttäuscht. Das Konzert war super schön und versetzte nun auch mich ein wenig in Weihnachtsstimmung, denn bisher war mir noch gar nicht so richtig danach. Der Abend fand noch einen schönen Ausklang mit Mausi und Jürgen in einem Restaurant in Koblenz. 


Am Sonntag stand nun das zweite außerplanmäßige Event auf dem Programm. Es war eine Buchlesung mit Thomas, auf Klostergut Besselich in Urbar, wo Bine Voigt ihr neuestes Buch "Zitropolis" vorstellte. Leider waren die Karten, wie allen bekannt war, schon lange ausverkauft. Meine Devise ist ja immer: „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!“ Und so dachte ich mir, wenn ich einmal dort in der Nähe bin, fahre ich auch hin. Der Sonntagvormittag verging relativ schnell. Bei einem Spaziergang durch Koblenz traf  man noch viele Fans, der Weihnachtsmarkt war auch schon offen und Koblenz hat auch wunderschöne Kaffeehäuser. 

Am zeitigen Nachmittag vertraute ich mich dann dem öffentlichen Nahverkehr von Koblenz an und nahm den Bus in Richtung Klostergut Besselich. In Urbar angekommen erwartete mich jetzt nur noch ein kleiner, immer länger werdender Bergaufwärtsführender Fußweg und schon war ich da - auf Klostergut Besselich. Ein wunderschönes Anwesen lag vor mir, auch ein schon fast voller Parkplatz und eine aufgeregte Person am Tor des Klostergutes rannte wie wild umher. Es war Bine Voigt, die Autorin, wie ich dann später feststellte, die ganz besorgt um ihre Gäste war. Ich brachte ihr mein Anliegen vor und sie meinte: „Probieren sie es, vielleicht sind noch Plätze frei.“ Auf dem Hof des Klostergutes traf ich noch Jürgen, auch er und andere Fans hatten sich ganz spontan für einen Besuch der Lesung entschieden.

Aber alle Spontanausflügler wurden belohnt. Es wurde auch uns noch möglich gemacht an dieser Lesung teilzunehmen. Relativ zügig suchten wir uns einen Platz in dem kleinen Wintergarten, einem kleinen Innenhof, wo überall schöne Pflanzen wuchsen und auch Blumenranken überall die Decken und Säulen zierten. Im Innenhof war eine schön dekorierte Bühne aufgebaut und es wurde auch sehr schnell voll… aber es gab genügend Sitzmöglichkeiten. Die kleinen Zuschauer, also die Kinder, fanden in den vorderen Reihen Platz und auch wir fanden eine gute Sitz- und Sichtposition. 


Fast pünktlich gegen 16.00 Uhr ging es los und Bine Voigt, die aufgeregte Person vom Tor des Klostergutes, begrüßte die Gäste. Sie dankte allen Beteiligten für die große Unterstützung und eröffnete das kleine Schauspiel zu Ihrem neuen Buch. Die Geschichte des Buches handelt von den Kindern Lisa und Luis, die wie jedes Jahr die Sommerferien bei Ihrer Tante Ophelia verbringen. Während der Junge Luis lieber in seinem Astronomiebuch schmökert sucht Lisa ihre Hündin Lilith. Nachdem Luis einen merkwürdigen Traum hatte, beschäftigt ihn nun die Frage ob es auf anderen Planeten noch Lebewesen gibt. Lisa hingegen macht sich in den Ferien darüber keine Gedanken. Tante Ophelia hat die unterschiedlichen Ansichten der Kinder mitbekommen und meint nun auch, dass es auf anderen Planeten Lebe gebe. Ja sogar auf der Erde könnte es noch ganz andere Lebewesen als Menschen und Tiere geben. Somit nahm die Geschichte ihren Lauf und das Schauspiel begann. Ab nun zogen viele große und kleine Darsteller über die Bühne und auch durch die Publikumsreihen, welche völlig gebannt waren. 

Nach einer Weile kam dann Thomas ins Spiel. Mit seinen Aufzeichnungen betrat er die Bühne, nahm Platz auf seinem Stühlchen, setzte seine Brille auf und begann in einer spannend vorgetragenen Weise die Geschichte vorzulesen. Er las die Geschichte nur in Auszügen vor und wir waren wahrscheinlich so mit der Phantasie der Geschichte beschäftigt, dass wir nicht mal merkten, dass er eine Seite übersprungen hatte. Oder hatten wir die Geschichte gar nicht richtig verstanden? Ich glaube, wir wissen es heute noch nicht so richtig. 

Wir lauschten trotzdem dem Worten von Thomas und am Ende der Geschichte (die dann gut ausging) kamen alle Beteiligten noch mal auf die Bühne und genossen ihren Applaus. Der Innenhof leerte sich langsam aber überall standen noch kleine Grüppchen, die bei Zitronenpunsch und Zitronenplätzchen aufgeregt über dieses Stück redeten. Auch wir fanden uns an einem Tisch zusammen, diskutierten über das Stück und was sonst noch in unseren Köpfen rumspukte. Bine Voigt und auch Thomas standen dann für Signierwünsche im neuen Buch, kurze Gespräche und auch Autogrammwünsche bereit. 

Nach kurzer Verabschiedung  bei allen begab ich mich diesmal, ein Glück auf dem Bergabwärtsführenden Heimweg, wieder in Richtung Koblenz. Ein Abendbesuch auf dem Koblenzer Weihnachtsmarkt brachte dann auch diesen Tag zum schönen Ausklang. 

Den Montag versüßte ich mir mit einem Besuch des Kölner Weihnachtsmarktes und einem Ausblick vom Kölner Dom. Die 509 Stufen bis hoch (die mir wie 1000 vorkamen) habe ich aber wahrscheinlich schon wieder vergessen. Dienstag war dann der Tag des Konzertes in Koblenz. Früh noch ein paar Erledigungen, dann ganz gemütlich mit Mausi über den Weihnachtsmarkt schlendern und schon war das nächste Konzert da. Dieses war für mich der krönende Abschluss meiner kleinen Adventsreise. Das Konzert war noch ein wenig schöner als in Neuwied, denn die ganze Atmosphäre war etwas besinnlicher, familiärer und auch die Weihnachtsdekoration war etwas schöner. Für mich war dies eine wunderschöne kleine Adventsreise und ich werde sie noch lange in guter Erinnerung behalten. 


Hier noch ein paar Worte in eigener Sache: 

Danke Thomas, dass du dem Wunsch der Fans nach Weihnachtskonzerten nachgekommen bist. Danke auch an dein Team, für die Unterstützung bei den Konzerten. Auch ich würde mich freuen, wenn es 2008 wieder solche schönen Weihnachtskonzerte geben würde - vielleicht diesmal auch in einer Kirche in Leipzig. 

Danke auch den Fans, die ich neu kennen lernen durfte und all’ den anderen schon Bekannten, die auch etwas Zeit auf meiner Adventsreise mit mir verbrachten. 




© Text & Fotos: Manu H. aus Leipzig
Zusatzquellen für Text: Programmheft Zitropolis
 

 

Wir möchten uns an dieser Stelle recht herzlich bei Manu bedanken, dass sie sich die Mühe gemacht hat, uns mit Bericht und Fotos zu versorgen, da diese Geschichte auf unserer Page sonst leider gefehlt hätte.

 

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