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Schon
seit Ewigkeiten hatte es in der "Aktuelle Schaubude" keinen musikalischen Beitrag mehr
gegeben. Dann allerdings sah die Redakteurin der Sendung Thomas
bei seinem Showcase im Hamburger Stage Club, war von ihm und seiner
Musik total begeistert und fest entschlossen ihn in ihre Show zu
bringen. Sofort wurde Thomas als "singender Talkgast" in die Schaubude eingeladen. Als dann fest stand, dass er
diesen Termin in Hamburg am Grand Prix Wochenende wahrnehmen
würde, war für uns sofort klar... da
müssen wir hin!!
Also machten wir uns am Freitagabend
(19.5.06) auf den Weg zum Studio Hamburg und kamen
glücklicherweise auch noch rechtzeitig dort an, denn der Zug
aus Berlin hatte etwas Verspätung und auf der Strecke
Hannover/Hamburg gab es auch einen ganz "kleinen" Stau
von "nur" ca. 20 km. Nachdem wir uns dann am
Zuschauereingang gemeldet und noch kurz etwas getrunken hatten,
holte man uns und all die anderen Gäste auch schon ab und
führte uns in das Studio Nr. 6. Auf dem Weg dorthin kamen wir
an einigen Fenstern vorbei und konnten Thomas' Maskenbildnerin
auch gleich mal bei der Arbeit zusehen ;-) Einige Leute blieben
völlig fasziniert stehen und fanden es total klasse, dass es
keine Gardinen gab, die einem die Sicht versperrten.
Nachdem der
spätere Moderator der Schaubude, Ludger Abeln, uns vorweg noch
ein wenig in Stimmung brachte, ging es dann auch pünktlich um
21.15 Uhr mit der Live-Sendung los. Wir lernten etwas über
Blumen, das norddeutsche Land und Leute und hörten einem Arzt zu, wie er über
eine sehr tragische Kinderkrankheit in Afrika sprach.
Als Highlight der Sendung
hatte man Thomas für den letzten Teil der Show geplant und
bevor er von Madeleine Wehle, der zweiten Moderatorin dieser
Sendung, begrüßt wurde, sahen wir zuerst noch einen
Einspieler, der uns kleine
Ausschnitte aus Thomas' Musiker-Leben zeigte und mit folgendem
Satz begann: "Allein aber glücklich, so präsentiert sich Thomas
Anders heute und ist beliebt wie nie zuvor." Wir
konnten sehen, dass man schon in früheren Ausgaben der
Schaubude an ihn glaubte, denn Carlo v. Tiedemann sagte dort,
dass aus Thomas mal ein ganz Großer werden würde. Neben 2 Ausschnitten,
bei denen Thomas deutsch sang sahen wir auch ein paar Einspieler
von Modern Talking, Thomas und Claudia, sowie die Tonpanne vom Grand
Prix - Vorentscheid. Im Anschluss an diesen kleinen
Film wurde Thomas unter tosendem
Applaus sehr herzlich begrüßt und nahm für ein kleines
Interview auf dem roten Sofa Platz. Für
alle die unter euch, die diese Sendung leider nicht sehen
konnten bzw. alle die, die es gerne noch einmal nachlesen
möchten, haben wir hier alle Fragen und Antworten noch einmal
zusammengestellt.
Madeleine
Wehle:
Ich war bei diesem
Grand Prix-Vorentscheid dabei, saß
vorne an der Bühne... dann passierte das Ding... du willst singen
bzw. du singst und die Musik setzt nicht ein. Ich dachte: "Mensch,
der arme Kerl da oben." Was hast du in diesem Moment gedacht?
Thomas:
Ich dachte: "Der arme Techniker", denn ich weiß ja, dass ich
singen kann und hätte auch weitermachen können. Aber in
diesem Moment dachte ich an die Technik, die da oben sitzt und
Blut und Wasser schwitzt. Ich fand das gar nicht so
schlimm.
Madeleine
Wehle:
Ich habe ja auch Leute gehört, die meinten:
"Mensch, die inszenieren
das extra." Wir kennen ja alle die Damen, wo dann plötzlich die
Brüste heraus rutschen und dann...ups...
Thomas:
Das klappt
bei mir nicht, dass würde nicht so gut aussehen ;-)
Madeleine
Wehle:
Bei dir kann man aber nicht sagen, dass du zu solchen Mitteln
greifen müsstest?
Thomas:
Nein, überhaupt nicht! Ich wurde oft darauf angesprochen, aber ich
habe in meinem Leben fünf- bis sechstausend Auftritte gehabt und
da passiert so was einfach.
Madeleine
Wehle:
Gab
es
da auch mal etwas richtig Schlimmes, wo selbst dir die
Spucke wegblieb und du dachtest: "Herrgott, hier komm' ich nicht
wieder raus?"
Thomas:
Rausgekommen bin ich bis heute immer, nur einmal passierte
es, dass ich auf der Bühne stand und so wunderbar, mitten im Titel, eine Drehung machen
wollte... Das waren noch die Zeiten,
wo die Mikrofone Schnüre hatten. Da blieb ich dann nun eben mit meinem Schuh hängen und drehte mich so ins Kabel, dass
ich auf der Bühne flach lag. Ich hab' versucht, dem
Publikum zu erklären, dass das zur Show gehört ... sie
haben es mir nicht geglaubt. Das Geheimnis, wenn man
Menschen unterhalten will, liegt auch darin, dass ich zu ihnen
hingehen kann und etwas Witziges bzw. Unterhaltsames dazu
beitrage und nicht nur mal eben einen Titel nach dem anderen
singe...
darauf kommt's nicht an.
Madeleine
Wehle:
Pass auf, hier liegen mehrere Kabel auf dem Weg zur Bühne. Ich
weiß nicht, ob das jetzt zu deinem Entertaining gehört...
Thomas:
Also falls ich falle, dann gehört es zur Show!
Madeleine
Wehle:
...ansonsten heb die
Haxen, denn wir wollen dich jetzt a capella, so wie du
angekündigt hast ("Ich kann's auch a capella...")
hören. Es wird zwar nicht ganz a capella sein, denn du
hast deinen Haus-, Leib- und Magenpianisten, Achim Brochhausen,
mit dabei. Also bitte ich dich, in die wunderbar
beleuchtete Ecke, denn jetzt möchten wir hören, was du so
zustande bringst. Liebe Zuschauer, dass ist jetzt der Test...
live, unverfälscht und kein Playback... Thomas Anders!!!
Nun
war es endlich soweit: Achim saß bereits an seinem Flügel und
Thomas, der den Weg natürlich ohne zu stolpern geschafft hatte,
nahm auf einem Barhocker Platz. Vor ihm hatte die
Requisite ein Lichtermeer aus vielen leuchtenden Kerzen
aufgebaut, so dass schlagartig eine unglaublich nette
Atmosphäre entstand.
Ganz ohne großartiges Orchester, nur
durch Achim begleitet, sang Thomas "Songs that live forever"....und
das hatte absoluten Gänsehautfaktor!! Das Publikum, wir
natürlich inklusive, war absolut begeistert, denn Thomas hatte
seinen Song wieder ganz besonders gefühlvoll gesungen und hatte
sie mit seiner Darbietung einfach "gefangen". Auftritte dieser Art darf
es ruhig noch ganz viele geben!!!
Madeleine bedankte sich bei
Achim und natürlich auch bei Thomas. Sie selber war wohl auch
ziemlich beeindruckt, denn sie sagte:
"Thomas......der Sieger der Herzen!!!
Und du hast, wie du
siehst und hörst, die Herzen unseres Publikums erobert....und
es ist noch nicht mal der Kronleuchter runter gekommen ;-)" Thomas:
Noch nicht mal das.
Thomas
nahm nun noch einmal auf dem Sofa Platz und die beiden plauderten
noch ein bisschen weiter.
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